@ Jan: Warum? Hat mal wieder ein Sattelzug die Unebenheit des Bü unterschätzt und die Fahrbahndecke angekratzt? Weißt du zufällig,wer die Reparatur veranlasst bzw. durchgeführt hat? Eventuell "Verkehrssicherungspflicht" ?
Ich weiß nichts Näheres dazu,habe es nur gesehen. Ich vermute,da dort nichts fährt ,haben die einfach mal fix drübergeteert damit die Bodenwelle weg ist.
So richtig drüber? Hmm, das könnte ja, ohne weitere Hintergründe zu wissen, fast schon einen gefährlicher Eingriff in den Eisenbahnbetrieb darstellen...
Gruß Martin
Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.
Böse,böse,wenn es so sein sollte! Ich erinnere mich ungern über die Streitigkeiten,die ich als Vereinsvorsitzender der Thüringer Oberlandbahn hatte,als wir mit Zweiwegeunimog und Draisinen eine Bundesstrasse bei Moosbach queren wollten,die Strasse aber zugeteert war! Anschließend und nach einer Ortsbegehung mit dem zuständigen Strassenbauamt wurde der Auftrag erteilt,den Bü entsprechend für Schienenfahrzeuge befahrbar zu machen. Aber es wurden beidseitig der Schienen die Bitumendecke aufgefräßt bzw. ausgeschnitten,sodass es gewaltig rumpelte,als die Strassenfahrzeuge drüber fuhren. Am schlimmsten war,das die nicht funktionsfähige Schrankenanlage und keinerlei Geschwindigkeitsbegrenzungen dazu führten,das dort mit 100 km/h drüber gerauscht wurde und schneller und deshalb ein Befahren mit Draisinen lebensbedrohlich und nicht durchführbar war. Nur mittels Ampelanlage wäre ein Befahren dort möglich gewesen,selbst Absperren mit Flagge hätte zu hohes Risiko bedeutet. Das nur mal zur Info.
Auch wenn da aus mir bekannten Gründen aktuell nichts zum Rettenmeier fährt, so ist das doch mE eine Betriebsstrecke. Da hat doch jemand die Aufsicht und auch die Verkehrssicherungspflicht. Das bezieht sich aber auf den Schienenverkehr, genau. Diese Gesellschaften sollten das wissen. Ich weiss aber nicht, wer da aktuell die entspr. Verfügungsgewalt hat. Das aber ist sicher jemand im Forum bekannt... Trotz allem könnte ja mal eine Sonderfahrt oder so beantragt sein bis Göttengrün etc. Spätestens dann gibt das Probleme bei der Straßenbauverwaltung. Ich denke zwar dass gerade in Thüringen die Straßenbauverwaltung da noch gewaltige Defizite hat. So meine Erfahrung. Die hocken auf dem Ross und meinen, auf schriftliche Anfragen nicht mal antworten zu müssen......
Ist hier die Frage: Wem gehört die Strecke? Wenn DB-Netz, dann gehören 10 m rechts und links dazu, sofern mit der Straßenmeisterei oder Stadt/Gemeinde nichts anderns geregelt. Oder ist die Strecke verpachtet bzw. schon entwidmet? Auf alle Fälle Sicherheit auf Straße und Schiene hat voran, notfalls muss die Polizei das regeln! Viele Grüße Volker
Bevor wieder irgendein Quatsch geschrieben wird,ich fahre jetzt dort vorbei und fotografiere die Geschichte und nach der Spätschicht stelle ich Bilder ein ?!
Zitat von Volker Jacobi im Beitrag #7Wenn DB-Netz, dann gehören 10 m rechts und links dazu, sofern mit der Straßenmeisterei oder Stadt/Gemeinde nichts anderns geregelt. Volker
Das wäre aber ganz neu !
Grenze Zuständigkeit Eisenbahn/Strasse ist genau bei 3,00 m aus Gleisachse.
Hallo, es handelt sich doch um eine ANSCHLUSSBAHN. Also ist die Firma Rettenmeier zuständig. Dies ist mir deshalb bekannt, weil für das Verhandeln über das Fahren von Sonderzügen ab Schönberg bis Werk nun mal diese Firma der Ansprechpartner ist.
Der Didi Vertrauen braucht Jahre, um zu wachsen. Aber es genügen Sekunden, um es zu zerstören.
Erst aufwändig sanieren und Strecke kaufen (1 Million Euro?) ,dann sowas?
Bü an der B2 defekt wegen Beschädigung Betonplatten durch Schneepflug (inzwischen behoben), dann Entgleisung des letzten PRESS-Hackis wegen mangelhaftem Oberbau im Werksgelände (?) und Verlagerung aller Transporte auf die Strasse...
Soweit ich mal gehört habe, ging es nicht um mangelhaften Oberbau, sondern um einen Fehler. Darüber streitet man jetzt wg. Haftung oder so für die veranschlagten Reparaturkosten von angebl. über 50000 Euro. Ob das so stimmt oder das nur im Wirtshaus aufgebauscht wurde, keine Ahnung. Könnte aber, wenn zutreffend, eine Erklärung sein. Aber wenn der Fa. der Bahntransport wichtig wäre, hätte ich das halt repariert und genutzt. Um die Kosten kann man ja parallel streiten...... Schade dass da nichts mehr fährt.
Das kann und werde ich hier nicht schreiben, weil ich keine gesicherten Erkenntnisse habe. Aber viel bleibt nicht wenn es angeblich nicht den Gleisen lag, oder?
Vieleicht hat eine Strassenbaufirma sehr eilig und unüberlegt hier gehandelt - und der Bahnbetreiber weiß davon nichts. - Hoffen wir es - das diese Strecke nicht stirbt.
Ich habe grad eine Idee gehabt: wir fragen als Bahnverein mal beim Werk an, ob wir mal eine Sonderfahrt auf der Strecke machen könnten. Aus der Antwort ist dann sicher einiges herauszulesen.
Der Didi Vertrauen braucht Jahre, um zu wachsen. Aber es genügen Sekunden, um es zu zerstören.