Was würden den überhaupt für Kosten entstehen für die Weiche und die Widmung? In Schönheide will man ja 2 oder 3 wagen herrichten und dann mit ner V10 oder V15 fahren, weil es bei schlechtem Wetter im Wex echt miss ist. Eigentlich könnte man dann ja bis Adorf fahren aber die Frage ist ob die Lok das überhaupt schafft?
In Anbetracht dass es dem Nahverkehr an Finanzen mangelt und über den Strecken im Vogtland das Gespenst der Abbestellung schwebt ein vernünftiger Entschluss. Mann sollte die Millionen die das Projekt insgesamt kostet lieber in einen vernünftigen Schienenpersonennahverkehr stecken. Museumsbahnen gibt es eigentlich zur genüge in Sachsen.
Ich habe von Anfang an das Projekt für utopisch gehalten,obwohl es mich als Eisenbahnfan natürlich gefreut hätte. Aber gerade der Wiederaufbau dieser langen Schmalspurstrecke - wer soll die sinnvoll betreiben ? Zum Beispiel in Österreich gibt es auch sehr lange Museumsbahnstrecken (Feistritztalbahn,Murtalbahn).Da fährt dann nur 1 Zug am Tag und der ist entsprechend teuer und wird wenig genutzt.Da ist die jetzige Streckenlänge in Schönheide schon ok.
Das dadurch jetzt das Normalspurprojekt auch Probleme bekommt ist natürlich schade. Die Strecke Wiltzschhaus-Muldenberg hätte sicher eine Chance als Museumsbahn. Stimmt es,daß die Weiche in Muldenberg gar nicht von allen Beteiligten so sehr gewünscht ist,weil dann Konkurenzverkehr zum WEX befürchtet wird?
Zitat von Vogtlandbahner im Beitrag #4..... Die Strecke Wiltzschhaus-Muldenberg hätte sicher eine Chance als Museumsbahn.
Das halte ich für weniger wahrscheinlich. Eine dampfbetriebene Schmalspurbahn zieht allemal mehr Leute an als eine Bahn, wo mit einer kleinen Rangierlok paar Wagen durch die Gegend gekarrt werden. Außer eingefleischte Bahnfans wird da kaum jemand kommen. Und die Gegend da oben ist nun mal sowieso nicht gerade ein Touristenmekka. Carlsfeld ist aber immerhin ein ziemlich bekannter und entspr. frequentierter Wintersportort. Das würde sicher schon paar Fahrgäste für´s Bahnl bringen. Meine persönliche Meinung: Man sollte sich zunächst rein auf den Wiederaufbau der 750mm-Strecke nach Carlsfeld konzentrieren. Der Wiederaufbau der großen Talbrücke bei Wilzschhaus ist ja schon Kraftakt genug - ein Umsetzen in die Tat fast ein Wunder.
Liebe Eisenbahnfreunde, nun mein "Senf" dazu: Als wir, d.h. ich und die westsächsischen Eisenbahnvereine das Jubiläum "150 Jahre Göltzsch- und Elstertalbrücke" im Juli 2001, ab dem Jahr 2000 vorbereiteten sagte der Landrat: Wir müssen Leute ins Vogtland holen! Dies geschah bei den Brücken-Nostalgiefesten 2002 und 2003. Die Züge wurden durch den ZVV gefördert! Anders wäre es auch nicht gegangen. Heute wird der Elstertal-Express auch durch den ZVV gefördert, fährt aber nur durchs Vogtland,bringt aber nichts fürs Vogtland! Um für das Tourismusprojekt "Kundschaft" ins Vogtland zu holen ist meiner Meinung nach viel mehr Weitsichtigkeit notwendig: Als erstes müsste die Strecke Adorf - Zwotental langfistig gewährleistet sein, um wie früher die beliebten Vogtlandrundfahrten von Chemnitz und Zwickau aus durchführen zu können. Besichtigung des Bw Adorf und einen Abstecher nach Schönheide-Süd inbegriffen. Sicher würden sich auch andere Vereine aus Nossen, Leipzig und Gera für dieses "Neue-Alte Ziel" interessieren. Als zweites müsste auch das ehem. Bw Adorf weitsichtig zur Verfügung stehen. Ich sage nur KWF (Kohle, Wasser, Feuer). Als drittes müsste ein gesamtes Konzept her, welche Vereine in Zukunft mit welcher Normalspurdampflok und hist. Zug fahren könnten und wollen. Heute ist nur die Glauchauer 35er und die Schwarzenberger 50er betriebsfähig. Die Glauchauer 35er hat auch nur noch begrenzt Fristen! Dies in aller Kürze. Schönen Abend wünscht Volker
Zitat von TOC im Beitrag #5Eine dampfbetriebene Schmalspurbahn zieht allemal mehr Leute an als eine Bahn, wo mit einer kleinen Rangierlok paar Wagen durch die Gegend gekarrt werden. Außer eingefleischte Bahnfans wird da kaum jemand kommen. (...) Meine persönliche Meinung: Man sollte sich zunächst rein auf den Wiederaufbau der 750mm-Strecke nach Carlsfeld konzentrieren. Der Wiederaufbau der großen Talbrücke bei Wilzschhaus ist ja schon Kraftakt genug - ein Umsetzen in die Tat fast ein Wunder.
Ganz so nüchtern sehe ich es nicht. Die Strecke Schönheide Ost - Muldenberg (- Adorf) hat schon ihre Reize - und sie ist (noch) vorhanden. Der WEX läuft ja wohl auch ganz gut. Dampfbetriebene Schmalspurbahnen gibt es in Sachsen schon genug. Die Goldgräberzeiten der frühen 1990er sind eben vorbei, ich denke das Projekt "Via Wilzschhaus" ist schon eine Idee zuviel des Guten.
Der geplante Fhwe-Regelspurzug, insbesondere ein restaurierter zweiachsiger sächsischer Abteilwagen, wäre jedoch ein absolutes Highlight in der Museumsbahnszene. Allerdings sollte dann auch eine Fahrzeughalle für die Schätze her.
(Ja, ich weiß, es ist uninteressant was hinter der schwarzen Lok hängt und "Familie xy" interessierts erst recht nicht...)
Als bisher erste Gemeinde hat Schönheide nun für die erste Etappe des Tourismusprojektes gestimmt. Eine entsprechende Pressemitteilung finde ich momentan (noch) nicht.
Die Gemeinde Steinberg (Rothenkirchen, Wernesgrün) hat am 17.10.2013 einstimmig für die Etappe 1 des Tourismusprojektes gestimmt. Das Ja in Schönheide war übrigens auch einstimmig.
Und das Nein in Eibenstock war - auch, wenn knapp daneben natürlich auch vorbei ist - im Übrigen nicht einstimmig. Insbesondere der Bürgermeister von Eibenstock, Herr Uwe Staab, ist weiterhin massiv engagiert für das Tourismusprojekt. In Eibenstock wäre es fast ein Ja geworden. Es hat an zwei Stimmen oder so gehapert, ansonsten wäre Eibenstock auch ein Ja geworden. Auch in Muldenhammer gab es nicht wenige Befürworter, die dort jedoch in der Minderheit waren. Ein einstimmiges Nein hatte es bisher ausschließlich in Grünbach gegeben.
Es scheint sich abzuzeichnen, dass diejenigen Gemeinden, die am meisten im touristischen Kernbereich der vom TP berührten Strecken liegen, auch am meisten für das Projekt sind - auch weiterhin, auch unter eigener Kostenbeteiligung.
Alle die Gegner des Projektes die mit ,,Nein ,, stimmten scheinen ihr Kleinbürgerliches denken immer noch nicht abgelegt zu haben. Man ist sich der Tragweite dieses Projektes für den Tourismus in der Region nicht bewusst. Wenn man die Möglichkeit hat etwas großes zu schaffen sollte man die Gelegenheit dazu nutzen. Sicherlich ist der finanzielle Aufwand trotz Fördermittel enorm aber wenn hier Anreize für den Tourismus in einer ganzen Region geschaffen werden ist das einen gute Sache. Die ganze Region würde davon profitieren schließlich braucht man Touristische Alternativen,denn die Leute überwiegend nur zum Wandern in die Region zu locken funktioniert auf die dauer bestimmt nicht. Hier müssen Alternativen her denn letztendlich leben wir alle vom Tourismus in unserer Struktur schwachen Gegend.
ich kann sehr gut verstehen, dass Du die Negativentscheidungen der bekannten 4 Kommunen nicht nachvollziehen kannst, auch ich wunderte mich über das plötzliche Umschwenken der einst ach so Begeisterten. Trotzdem darfst Du nicht allein "kleinbürgerliches Denken" dafür verantwortlich machen. Alle beteiligten Kommunen hatten dereinst ein gemeinsames, zugegebenermaßen sehr ehrgeiziges Ziel und waren bereit, dafür auch Geld locker zu machen. Um das Projekt zu koordinieren, wurde ein Projektmanagement ins Leben gerufen, das letztendlich nach mehreren Jahren Tätigkeit nur heiße Luft und eine mittlerweile verwitterte Bautafel in Muldenberg hervorgebracht hat. Und ich möchte den Volksvertreter sehen, der daraufhin nicht kalte Füße kriegt. Schließlich müssen die Kommunen jeden Cent zweimal umdrehen. Ohne sichtbare Ergebnisse ist es nunmal schwer, weiterhin alle Beteiligten zu motivieren.
Und überlege mal, wer letztendlich dafür gestimmt hat: Einmal Schönheide, das alle beteiligte Eisenbahnvereine beheimatet. Diese würden den Gemeindevertretern gehörig in den Allerwertesten treten, wenn die nicht für die Belange der Eisenbahn sind. Zum anderen Steinberg, wo die ortsansässige Brauerei schon ein gewisses Interesse an der Verfolgung des Projektes hat.
Alle anderen Kommunen würden nur sekundär profitieren aber genauso an den Risiken beteiligt werden. Wer wäre da nicht skeptisch?
Man sollte einfach alles noch einmal realistisch planen, dann wäre vieles einfacher vermittel- und durchfürbar.