Gestern war Fahrtag anläßlich eines Zwischenstops einer oberfränkischen Audirundfahrt .
Erstmals wurde der lange Lorenzug von der Akkulok gezogen, daß gab es bei der benachbarten Ziegelei Tanna auch so (allerdings mit B360)
Dann trudelten die Audis aus den siebziger und achtziger Jahren ein.
Die Besatzungen nutzten den Aufenthalt für eine Zugfahrt und Fabrikbesichtigung,danke für die großzügigen Spenden!
"Normale" Fahrgäste kamen diesmal kaum. Nächster Fahrtag ist am Denkmaltag 13.9.
Arbeitsvorrat steht auch bei mir im Garten. Ein vor der Verschrottung gerettetes Grubenwagenoberteil,jetzt muß ich "nur" noch ein passendes Fahrgestell beschaffen oder bauen.
Danke dir sehr für die tollen Feldbahnfotos! Aber bei der kleinen grünen Lok hab ich mich schon gefragt,ob der Lokführer da überhaupt Platz hat! Oder steuert er diese Lok mittels Fernbedienung? Grübelnde Grüße Erwin
Du meinst die Metallist -Akkulok . Ja ,das Führerhaus ist extrem eng. Man darf während der Fahrt nichts essen,sonst kommt man nicht mehr raus. Grüße Jan
Heute fand der Güterzug-Fototag bei uns statt . Vom Vogtlandforum hat leider niemand teilgenommen. Das Wetter war ideal und die Teilnehmer zufrieden.
Ein Teil der Fans aus der Lokführerperspektive:
Der Papierzug:
Fotografen-Shuttle zur nächsten Fotostelle:
Mittagsverpflegung mit Aufwärmfeuer:
Die Teilnehmer haben natürlich bessere Bilder gemacht ,mal sehen wo die auftauchen. Auf Wunsch der Fans gab es am Nachmittag auch wieder Fahrten mit Grenzer ,da hab ich aber kein Bild,da ich diesmal der Dumme war.
Ich glaub,der in der Bildmitte im 4.Bild mit heller Jacke ist der Kramerladen, nur kam er erst mittags zur Baustelle und es war wiedermal S kalt. also doch das Forum vertreten und die Bratwürst waren auch gut. Das Nächste Mal komm ich im Sommer ,da ist die Kälte besser zu ertragen Ansonsten find ich Eure Sache an der alten Papiermühle sehr gut. Grüsse Gerhard
Weiche und Schienen für Blankenberg - Bergungsaktion an 2 Samstagen bewältigt
Alles fing damit an,daß unser neues Mitglied Jan 2 den entscheidenden Tipp gab.Er interessiert sich für Grubenbahn und wußte ,daß das Flußspatbergwerk Schönbrunn noch einen Materialschacht im 2km entfernten Bösenbrunn hatte. Dort soll mitten im Wald noch eine Weiche und Schienen liegen.Also wurde die Stelle gesucht und man sah vor dem Mundloch erstmal nichts. Erst bei näherem Suchen,tauchte die Weiche auf. Nach dem Herausfinden des Besitzers konnte die Bergung beginnen. Dazu mußten die Laschen freigelegt und mittels Notstromaggregat abgeflext werden. Es war eine enorme Anstrengung, die völlig verwurzelten Gleise freizuhacken.
Heute wurden dann die S 18 Gleise aufgeladen.
Die kurze aber schön stabile Weiche.
Aufladen
Abladen in Blankenberg
Mit Kran kommt erstmal alles nach oben ins Lager. Lucas hat natürlich unterwegs wieder ein altes Fahrrad gefunden.
Auf der Rückfahrt haben die Kollegen einen Umweg über Zeulenroda gemacht und unser neuestes Fahrzeug ins Schlepp genommen, wir sind jetzt im Besitz eines Hühnerknies. Lukas hat Bilder gemacht und wir sie sicher einstellen.
Hier kommen meine Bilder: Wenn der Fuffi schonmal fährt, dann auch richtig. Nach dem Abladen der Weiche und Gleise in Blankenberg bin ich mit Steffen in ein Dorf bei Zeulenroda gefahren, wo wir für den Verein einen Bagger gekauft haben. Plan A war: Bagger langsam nach Plauen schleppen. Plan B war: Bagger lässt sich nicht schleppen, als Zubehör aufladen und Bagger auf eigener Achse nach Plauen. Zum Glück ging Plan A :D Also Schleppstange ran, Greifer abmontieren und die Mistgabel, Greiferschalen, Ersatzräder etc. auf den Kipper.
Zwischenstop mit dem Gespann... Mit gemütlichen 25 km/h ging es die knapp 25km nach Plauen zurück.
Mit Einbruch der Dunkelheit waren wir da und haben das Zubehör abgeladen. Der Batterie brauchte ein wenig Starthilfe von Kay's Belarus
I <3 290 ...und 360
"Man konnte früher zwischen Föhren und Kiefern Hirsche röhren hören doch Röhrentechnik ging verloren längst haben Hirsche Transistoren" H. Stengel
Heute mußte ich mal einen Tag Urlaub nehmen für eine größere Aktion.
Zuerst wurde das Streckenende begutachtet,dort hatte Rainer schonmal die Böschungsabbaggerung für die Abstellgleisverlängerung organisiert. Schotter liegt auch schon drinne.
Dann war noch Zeit,die Schwellen der in der ZPR geborgenen krummen Schienen abzuflexen,um sie aufzuarbeiten und für die guten Gleise aus Bösenbrunn zu verwenden. Dieses Stück hier sind noch verwendbar:
Dann traf der Abschleppdienst ein. Die BN30R wird nach Plauen gebracht und dort über den Winter untenrum repariert. Da dort bei der Parkeisenbahn eine Untersuchungsgrube vorhanden ist,können Bremsen,Ketten,Achslager, Puffer usw. repariert werden. Die erste Achse wurde mit Winden auf ein schräges Gleisjoch gehoben und das 2. Joch auf die Ladefläche gelegt
Nachdem sie auf den LKW gezogen war,wurde das 1. Joch vorn auf die Ladefläche gelegt und die Lok ganz nach vorn gezogen.
Das Abladen in Plauen war schon schwieriger. Der große LKW kommt nicht zum Tor hinein und die Gleise sind dort nicht befahrbar ,auch wegen der Oberleitung. Deshalb war ein Kran nötig. Vorher mußte noch ein Falschparker rübergehoben werden.
Wer braucht eine Lok auf dem Balkon ?
Letztendlich ist sie gut auf den Gleisen angekommen,auch wenn es den ganzen Tag gedauert hat. Bei der ersten Proberunde ging es nur bis zum Bahnsteig,da muß das Trittblech erst abgeschraubt werden.
Die BN30R steht jetzt in Plauen auf der Untersuchungsgrube und die HU konnte beginnen.
Die eingearbeiteten Bremsbacken
Geringfügige Querschnittsverengung im Auspuff :-)
Desweiteren wurde schon der lockere Puffer repariert und Tank und Kühler demontiert ,um den Vorbau abnehmen zu können.
versuchte Lorenbergung am Saaleufer
Heute ging es mit Akkuflex bewaffnet zum Lorenwrack.
Nach Sicherung der Lore gegen Abrutschen wurde ein Achslager abgeflext ,um die Achse entfernen zu können. Lager und Rahmen waren ein Rostblock aber mit Gewalt ging es dann.
Andere Feldbahnfreunde hatten behauptet,nach Entfernung der Achse,läßt sich der Lorenrahmen leicht tragen. Keine Chance ! Durch das glitschige Steilufer und doch beachtliches Restgewicht war es unmöglich. An manchen Stellen konnte man sich schon ohne Transportgut kaum auf den Beinen halten. Also muß das Gestell doch nächstes Jahr auf dem Seeweg transportiert werden.
Nur die Achsen konnten mitgenommen werden,hier auf dem ebenen Teil des Weges.
Das erste Eigenbaufahrgestell für meine Original-Mannschaftswagenoberteile ist fertig. Dazu habe ich einen Lorenrahmen verlängert. Der Boden ist aus Holz (weiße Vorstreichfarbe) zur Gewichtseinsparung. Auf den 4 Federbolzen soll dann der Wagenkasten mit den Sitzen aufgehängt werden.
Ich wünsche allen Freunden ein Frohes Fest ! Glück Auf ! Jan
Heute fanden die kurzfristig eingelegten Weihnachtsfahrten statt. Trotz Werbung in allen Internetforen kam kein einziger "Fan". Zum Glück gibts noch die "normalen Leute" , die zwar nichts von den Fahrten wußten aber spontan ein Teilstück ihres Weihnachtsspazierganges mit der Bahn zurückgelegt haben.