Da es Knackig kalt war (-9°C) haben wir die BN 30 R erstmal vorgewärmt, sonst muss der Anlasser so leiden (Und die direkte Umgebung auch )
Klappe zu, Affe...
Ich hab mich dann mit der BN 30 R erstmal bis zum Ende das Fabrikgeländes durchgekämpft (danach war der Sandeimer ziemlich leer :D )
Hier beim Fotohalt auf der Strecke
Danach gabs essen und ich hab meine Papiermaschinenfilz-Vorhänge für die BN 30 R überarbeitet, da die ersten zu klein waren und während der Fahrt wie Segel an der Lok wehten... Hier der zufriedene Innenraumarchitekt Lucas mit der Notfallhacke
Und das Endprodukt. Jetzt ist es, wenn die Maschine ein Stück gefahren ist, recht mummelig in der Kabine
I <3 290 ...und 360
"Man konnte früher zwischen Föhren und Kiefern Hirsche röhren hören doch Röhrentechnik ging verloren längst haben Hirsche Transistoren" H. Stengel
Damit mein Gartenhunt auch mal etwas Auslauf bekommt,habe ich ihn heute nach Blankenberg mitgenommen. Somit ist ein zur Metalist passendes Fahrzeug dort und man kann ihn im Sommer als Wasserwagen nutzen.
Neben den Skalnaloren sieht er winzig aus.
Wir haben heute die restlichen Gleisjoche vormontiert.
Grüße Jan
2. Juliwochenende - 120 Jahre Pferdebahn Blankenberg
Heute wurde an die neu freigelegte Weiche ein Arretierungshebel angeschweißt. Denn auch bei dieser Weiche ist ein normaler Stellhebel aus Platzgründen nicht machbar .
Die Gemeindearbeiter hatten die andere ausgebaute Weiche schon aufgeladen. Somit konnte sie probeweise zum Streckenende gefahren werden. Das Lichtraumprofil reichte geradeso.
Am Einbauort wurde nochmal die genaue Lage diskutiert. Die Gemeinde hatte eine "Probebohrung" mit ihrem Radlader gemacht aber es hebt ihn aus. Wir brauchen schon einen Bagger,er ist für März bestellt.
Grüße Jan
kleine Fahrtage im 1. Halbjahr 2015 : 10-17 Uhr ohne Rahmenprogramm, Abfahrt nach Bedarf ab alter Papierfabrik bzw. Zug anfordern vom Parkplatz Ziegelhütte Blankenstein (0174/5405270) - 5. April Ostersonntag - 1. Mai Feiertag - 24. Mai Pfingstsonntag große Fahrtage : halbstündlicher Pendelverkehr 10-17 Uhr - 17.Mai Tag der offenen Tür in der alten Papierfabrik zum internationalen Museumstag 2015, mit Bewirtung - 11./12.Juli Festwochenende „120 Jahre Pferdebahn“ mit Gastfahrzeugen,Lokparade und Bewirtung ………………………………………………………………………………………………… max 15 Plätze pro Zug , Abbruch bei Starkregen
Heute wurde das alte Gleis am Streckenende entfernt,welches früher in den Straßentunnel führte. Es war einbetoniert und nur mit zeitintensivem Pickern und der Kraft der 2 Winden gab es endlich nach. Der Platz für die Weiche ist frei. Die soll dann nächste Woche rein.
Der Fahrspaß sollte auch nicht zu kurz kommen. Lucas nach der Winter-Zwangspause.
Immer, wenn ich nach der Reinigung der EB-Räume im Blankensteiner Bhf über den Frankenschnellweg zur Arbeit nach Münchberg fahre, schaue ich genau und interessiert auf eure Strecke... einfach schön!
So,heute fand unser bisher größter Arbeitseinsatz in Blankenberg statt,seit wir dort als Verein tätig sind. Das Wetter war gut und so konnte 10 Stunden lang gearbeitet werden.
Als erstes wurde der zukünftige Gleiskörper ausgebaggert:
Dann wurde Schotter verteilt:
Ein kurzes Hilfsgleis war nötig,damit der Radlader die Weiche besser vom Wagen heben konnte:
Die hat nämlich dank Beton ein ordentliches Gewicht:
Erstmal Bierpause im Haltepunkthäuschen:
Erste Lastprobefahrt:
Insgesamt hat alles gut funktioniert,nächstes Mal müssen die Laschenverbindungen noch komplettiert werden und alles gestopft werden. Grüße Jan
Vielen Dank an Philipp und das Eisenbahnforum Vogtland ! Durch eine großzügige Spende konnten unsere Baggerarbeiten finanziert werden. Als Dank wollen wir im Herbst (Laubfärbung) einen Fahr-und Fototag nur für Forumsmitglieder machen. Der Termin steht noch nicht fest. Grüße Jan
Richtig was geschafft... Da müsst ihr nur noch das Schild "Achtung Zugverkehr" versetzen.
Gruß Martin
Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.
@BW Adorf: "am anderen Ende"? Es bleibt bei der einen Weiche,die reicht zum Umsetzen. Die Wagen werden per Hand verschoben bzw. wartet auf dem Stumpfgleis eine 2. Lok wie in Jöhstadt. Für eine 2. Weiche (die wir auch nicht haben) reicht der Platz nicht,wir können nicht noch mehr vom Hang abtragen.
@Thomas: Der "Tunnel" war eigentlich eine Straßenunterführung in Tunnelform ,ca 10 Meter lang und wurde nach der Wende bei der Straßenverbreiterung komplett verfüllt. Am anderen Ende ist eh das Werksgelände der ZPR,da ginge es sowieso nicht weiter.
Hier mal noch ein historisches Bild von einer Draisinenbereisung der Blankenberger Strecke 1997:
Und hier das gleiche Gefährt heute an unserem Osterfahrtag:
Die Draisine ist jetzt mit einem abschraubbaren Dach versehen,daran sind auch höhere Rückenlehnen befestigt, damit niemand beim Anfahren herunterkippen kann. Die Schranktür "Eiche rustikal" ist die Motorschutzklappe und hier nur so sichtbar,da gerade geöffnet.Das Gefährt soll bei uns nämlich hauptsächlich als "Wagen" eingesetzt werden,wovon auch rege Gebrauch gemacht wurde. Durch die Federung ist er sehr bequem und hält auch mal einen Schauer aus.
Nach dem Mittagessen verbanden viele ihren Osterspaziergang mit einer Zugfahrt. Durch die neue Umsetzmöglichkeit am Streckenende wurde nur eine Lok gebraucht. Dadurch konnten sich alle 3 Loks immer abwechseln und das Material wurde geschont.
Nachmittag gabs fürs Personal lecker Quarktorte.
Die bunte Garnitur war immer gut besetzt,die Leute schreckte auch die Kälte nicht ab.
Überraschung bei archäologischen Ausgrabungen am Samstag : Eine Weiche !
Der Bagger sollte eigentlich nur das alte Abstellgleis freilegen ,da kam sie zum Vorschein. Nützt uns erstmal nichts aber vielleicht braucht man sie später mal.
Bei der Gelegenheit wurde gleich noch ein S10 Stück gegen unser übliches S18 getauscht:
Die Mittagspause haben wir uns verdient:
Die Draisine schafft nur leichte Wagen:
Der Kuli auch schwere, hier beim Split breitmachen:
Abends habe ich dann meinen "Zweitwohnsitz" in der Fabrik eingeweiht:
Zum "Internationalen Museumstag" wurde die kleine neue Ausstellung in der Papierfabrik eröffnet und die Papiermaschine konnte besichtigt werden. Natürlich fuhr auch unsere Bahn.
Hier mein neuester Eigenbau - ein "Nostalgiesitzwagen" aus einem Creußener Fahrgestell:
Die Züge waren am Nachmittag gut gefüllt:
Die Gemeinde übernahm die Verpflegung der Besucher:
Um zum Jubiläum alle Gleise schnell befahren zu können,habe ich aus Restmaterial einen noch fehlenden Weichenantrieb zu Opa Vogels Abstellgleis gebastelt.
Die Weiche ist für Feldbahnen ungewöhnlich,denn die Zungen gehen bis zum Herzstück. Dadurch braucht man großen Kraftaufwand zum Stellen ,beim geringsten Dreck neben den 3-Meter-Zungen ,liegt sie nicht mehr richtig an.Hier wird gerade gesäubert.
Der Schneepflug diente gleich als Arbeitswagen und ist jetzt mit Spindeln höhenverstellbar.
Anbringen einer Pfeiftafel vor der gefährlichen Hammerkurve . Das P könnte aber auch "Pferd" bedeuten,denn bis hierher sollen zum Jubiläum die Pferdebahn-Schnupperfahrten gehen.
Zwischendurch wurde eine angemeldete Geburtstagsgesellschaft kutschiert.
Nachdem die Einspritzpumpe der BN30R neu abgedichtet wurde und der 3,5 T Außenkran repariert war , konnte noch etwas gespielt werden. Hier die erste erfolgreiche Lastprobefahrt von Tobias Trabantlok im Rohbauzustand. Eine solide Arbeit für einen Jugendlichen !