Glück Auf, ein Betreiberwechsel in diesem außergewöhnlich komplexen Umfang läuft nicht reibungslos ab. Da ist es verständlich, dass es hier und da mal klemmt. Mich ärgert dabei, dass die Kritiker sofort jedes auch noch so kleine Malheur als den ultimativen Skandal propagieren. Wenn man bedenkt, welche Zustände tagtäglich deutschlandweit bei der DB und diversen EVU herrschen, ist die Betriebsübernahme durch Transdev unspektakulär und professionell über die Bühne gegangen. Ich wünsche dem neuen Betreiber und allen seinen Mitarbeitern das Beste und allzeit gute Fahrt. Viele Grüße aus Zwicke
Zitat von lokpaul im Beitrag #3Glück Auf, ein Betreiberwechsel in diesem außergewöhnlich komplexen Umfang läuft nicht reibungslos ab. Da ist es verständlich, dass es hier und da mal klemmt. Mich ärgert dabei, dass die Kritiker sofort jedes auch noch so kleine Malheur als den ultimativen Skandal propagieren.
Ich denke, nach drei Tagen ist es noch viel zu früh, um ein Fazit zu ziehen, sowohl im positiven wie im negativen Sinne. Die aufgeregten Zeitungsberichte stehen jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt auf ganz wackligen Beinen, wenn da nur von einzelnen Zügen berichtet wird, noch dazu, ohne die konkrete Verspätungsursache zu kennen.
Auf den Web-Bahnhofstafeln ( http://iris.noncd.db.de/wbt/js/index.html?bhf=DP&typ=ab ) wird ja seit heute die Verspätung der RE3/RB30 mit angezeigt, und soweit ich gesehen habe, war es im Durchschnitt wirklich nicht übel für den 3. Betriebstag. Die Tf müssen sich ja an die Strecke und die Fahrzeuge auch erst gewöhnen. Ein paar Ausreißer waren natürlich dabei, aber man kennt da ja den Verspätungsgrund nicht, kann ja an allem Möglichen gelegen haben. Ob ein ganz bestimmtes - von mir noch immer sehr kritisch gesehenes - Feature der neuen Triebwagen dabei eine Rolle spielt, kann und will ich derzeit noch nicht beurteilen (sondern erst nach 100 Tagen).
Mal sehen, wie am Freitag die erste eigene Mitfahrt verläuft.
Na ich will mal einen ersten Eindruck im Bilde aus Zwickau vermitteln ... Man muß sich auch an das Erscheinungsbild der ET´s gewöhnen. Ähnlich war es ja auch damals bei den Hamsterbacken ... Gruß P*
Zu mal noch Bauarbeiten stattfinden auf der Franken-Sachsen-Magistrale sind, wo Verspätungen immer möglich sind. Bei meinen Aufnahmen hatte der RE3 aus Dresden 4 min Verspätung und aus Hof 10 min, ich denke das liegt gerad so im Rahmen...
Weiß jemand / hat schon jemand schon erfahrungen gemacht zwecks Warten auf Anschlüsse (Chemnitz) bzw ob Zubringer Züge Warten (Hof)
ich war am Sonntag vormittag mit einem der ersten Bummelzüge 9.30 Uhr ab Chemnitz nach Dresden unterwegs. Der Zug kam 5 Minuten später zur Abfahrt, holte das aber bis Dresden auf. Auffällig sind die gut verständlichen und ausführlichen Stationsansagen, für Gelegenheitsfahrer sicher sehr gut, wenn man die Strecke kennt aber gewöhnungsbedürftig ... Die Wagen fahren sehr ruhig, die Sitze sind bequem, ähnlich wie in den moderneren Dostos. Außerdem gibt es überall ausklappbare Auflagen und Steckdosen, auch große Taschen passen besser in die Ablage. Was ich definitiv vermisse, ist die Aussicht im Dosto, man sitzt z.T. echt niedrig.
Am Sonntag fuhren die RB's als einzelner 3-Teiler; Das reichte Sonntag vormittag für die Beförderungsfälle aus, war aber beim Thema Fahrrader bzw. Kinderwagen schon grenzwertig. Der RE war anscheinend als einzelner 5-Teiler unterwegs. Das ist dann ja weniger Kapazität als bisher und reicht z.B. Freitag oder Sonntag abend definitiv nicht aus. Da hatte ich eigentlich mehr erwartet, ausreichend Fahrzeuge sollten doch eigentlich da sein.
ich bin gestern Mittag in einem Dreiteiler Chemnitz - Riesa - Chemnitz mitgefahren. Der (verspätete) Zubringer-RE aus Hof wurde nicht abgewartet (Wäre die Frage, ob jemand im RE Bedarf angemeldet hat. Letztlich entscheidet ja die BZ ob gewartet wird?!). Meine RB 45 war pünktlich. Die Züge fahren angenehm leise. Gepäckstauraum ist zumindest im Niederflurbereich sehr großzügig. Ich saß hochflurig. Leider befindet sich beim Sitzen gerade in Höhe meiner Augen der schwarze Balken vom Übergang zum Kippfenster. Aber dies ist ja nur bei rund jedem zweiten Fenster vorhanden.
Nervig sind m.E. die Ansagen, die etwas zuviel des Guten sind. Vor jeder Station wird das übliche abgespult, soweit so gut. Hinzu kommt "Bitte achten sie beim Ausstieg auf den Höhenunterschied und den Spalt zwischen Zug und Bahnsteig". Steht der Zug dann im jeweiligen Haltepunkt ertönt nochmals "Erlau Sachsen, Ausstieg rechts, RB 45 von Chemnitz Hbf nach Riesa über Döbeln Hbf" usw. usf. Hier wird es Beschwerden hageln. Das war wohl bei der S-Bahn Dresden anfangs auch so?
Alles in allem ist mein erster (nicht repräsentativer) Eindruck aber positiv, was das Fahrzeug angeht.
MfG MBC
Ergänzung: Positiv ist auch, dass nun wieder jeder Zug mit einem/r Zugbegleiter/in besetzt ist. Ich will nicht wissen, wie hoch die Schwarzfahrer-Dunkelziffer zwischen Döbeln und Chemnitz in den letzten Jahren war.
Vielleicht noch ne kleine Ironie am Rande... . Man hätte doch sämtliche freigewordenen 143er auf Mittelk. umrüsten und davor hängen können ;-))))) . Dann wäre das Fronterscheinungsbild ni ganz so zynisch. Sämtliche Fotografen hätten dadafür gespendet... Grins... .
Gruß Andre
TATRA ALIVE IN SUMMIT TOWN PLAUEN ;-)))
Danke für Ihre Aufmerksamkeit- thanks for your attention!
RB 30 größtenteils und auch im nachmittäglichen Berufsverkehr als 3 Teiliger 1440. -> sehr voll Heute Abend verkehrte die RB 30 als 5 + 4 Teiler. -> gähnende Leere. RE 3 zum Teil auch nur als 3 Teiler.
Durch den insgesamt 8 (5+3) Teiler standen u.a. in DKC mindestens 3 Türen nicht am Bahnsteig. Erfreulicherweise bei der zweiten Beobachtung erfolgte auch keine Türfreigabe dieser Türen. (Erste Vorteil dieser BR) Allerdings befand sich das Fahrradabteil nun nicht am Bahnsteig. Also ging es für die Fahrgäste mit den Fahrrädern durch den Mittelgang des 3 Teilers bis zur ersten Tür am Bahnsteig. -> Verspätung Das selbe Spiel beim RE 3 in DTH. Da passen bei einem RE 3 mit zwei 5-teilern auch nicht alle Türen an den Bahnsteig. Das führt zu Verspätungen.
Die schon angesprochen autom. Ansagen sind nervig. Vorallem im Bereich Tharandt-Dresden. Der Gerät hört gar nicht wieder auf zu reden. Weil vor und während des Aufenthalts wird der selbe Text runtergeleiert. Das nervte heute sogar den Zub, welcher auf Nachfrage eines Fahrgastes aber auch nichts dagegen tun konnte.
Über die Sitze hat sich eine ältere Dame im Zug auch negativ geäußert. Sie wären zu hart.
Flachstellen gibt es am 3 Teiler nach 3 Tagen auch schon. Herbst ist noch keiner.
Tf fahren in zivil.
In DC erfolgen Ab- und Ankopplungen. Dadurch entstanden heute teilweise Verspätungen von 15 Minuten.
Das soll es erstmal gewesen sein. Mal sehen wie es sich weiter entwickelt.
Gruß
PS. RB 26933 legte heute Abend einen 10 minütigen (Foto-?)Halt in Kleinschirma hin. Die nächste Langzeitbelichtung wäre in Muldenhütten möglich gewesen. Mittlerweile hatte der Zug an den drei Haltestellen 16 Minute Verspätung gesammelt. Tür- oder Ausfahrtrittstörung?
Zitat von KBS510 im Beitrag #11 Durch den insgesamt 8 (5+3) Teiler standen u.a. in DKC mindestens 3 Türen nicht am Bahnsteig. Erfreulicherweise [...] erfolgte auch keine Türfreigabe dieser Türen.
Danke für die Eindrücke. Da muß sich doch wohl noch einiges einspielen. Sicher gibt es Dinge, die sich leicht lösen lassen (z.B. Anpassung der Ansagen), andere Dinge werden vsl. noch lange Probleme verursachen (ich nehme das S-Wort aber jetzt nicht in den Mund, sonst krieg' ich wieder Haue ). Stärken und Schwächen von Zügen in DC ist m.E. keine so gute Idee. Denn auch wenn das mal zur Routine geworden ist, dürften die Fahrzeitreserven dafür fehlen. Aber da nun mal das Betriebswerk künftig in DC ist, wird uns das wohl auch künftig nicht erspart bleiben.
Laut der Führerstandsbilder, die ich mal hier verlinkt hatte, gibt es bei den VMS-1440 eine Taste zum Sperren der ersten und eine Taste zum Sperren der letzten Tür. Wie man für drei Türen die Freigabe verhindern könnte, wäre mir jetzt nicht ganz klar. Ich denke mal, wenn es nach Plan ginge, dann würde man die RB30 auch nicht in dieser Konstellation fahren.
Aus Waldheim und Umgebung kann ich von der Pünklichkeit der bisher gesichteten und teils abgelichteten Züge nichts Negatives berichten. Ich kann z.B. Markus was die Lautstärke betrifft nur beipflichten. Da bin ich sehr begeistert. Wenn die Bäume rauschen, ein Auto hier bei mir entlang fährt oder auch den momentanen Vogelgesang nicht zu vergessen, dann überhöre ich die Züge völlig. Also wecken wird mich wohl solch ein Zug nicht. Auch an der Strecke muss man die Lauscher ganz schön anstrengen. Bei Fotos z. B. auf den Viadukten muss man noch mehr auf Verdacht anpeilen, weil man die Züge vorher kaum oder nicht hört. Mitgefahren bin ich noch nicht, wird bald nachgeholt um sich auch da ein Urteil bilden zu können. Dass in den Zügen nun wieder immer Zugbegleiter zu finden sind finde ich generell gut. Dann kann es aber wohl wieder vorkommen, dass man von Waldheim bis Steina kein Ticket kaufen kann/muss, weil die Zeit zu knapp ist. So schon vor einigen Jahren vorgekommen ;-). Erstaunt war ich dass heute mindestens in einem Umlauf auf der RB 45 ein 5-Teiler unterwegs war. Ev. wegen höherem Bedarf zwischen Chemnitz und Mittweida?
So viel aus Waldheim. Als Fahrgast sehe ich das mit den Dostos so wie das auch schon Markus beschrieben hat, den älteren trauere ich ebemfalls nicht nach. Für´s Hobby ist das oft anders zu sehen, obwohl sich die neuen Züge auch da ganz gut machen. Rot im Schnee macht aber sicher mehr her! :-)
Die Innenansagen sind nach TSI-Richtlinien eingerichtet. Meiner Meinung nach ist das aber übertrieben und sollte wieder auf ein vertretbares Maß zurückgebaut werden --> wenn das zu lässig ist.
Ich bin am Montag unterwegs gewesen, Baustellen und sonstige Streckenprobleme bereiteten Verspätungen, was mir aber in Glauchau beim Umstieg gerade so nicht zu Verhängnis wurde. Da aber der 612er Rtg Erfurt 1min vor Abfahrt noch immer ohne laufendem Diesel am Bahnsteig stand, wäre dieser Anschluss vsl auch bei größerer Verzögerung sicher gewesen.
Die Fahrzeuge laufen sehr Ruhig, ruhiger als die Hamster definitiv. Die EBA-Gedenkminute ist auch gefühlt sehr viel kürzer als beim Hamster. (Wenn ich daran denke, werd ich mal die Zeiten stoppen). Platz ist m.M. nach auch mehr als im Hamster, auch besser strukturiert... Alles in Allem sehr angenehm zu reisen, auch wenn die Ansagen sehr gewöhnungsbedürftig sind und teils nerven. Vielleicht überarbeitet man das noch im laufe der Zeit.
Zum Thema Flachstellen sage ich mal nur soviel, dass jetzt erst mal jeder Tf sich auf die ETs im Laufe der Zeit einrichten wird. Alles ist neu, reagiert anders und somit sammelt man die Erfahrung im Umgang in den ersten Tagen und Wochen. Da kann es schon mal zu Flachstellen kommen, niemand ist 100%ig, weder Mensch noch Technik. Und das Wetter ist zur Zeit auch nicht grad der Bilderbuchsommer, Regenzeit der Subtropen trifft es besser, was dem Herbst schon nahe kommt. ;-)
Gruß Martin
Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.
Zitat von Martin im Beitrag #15Die EBA-Gedenkminute ist auch gefühlt sehr viel kürzer als beim Hamster. (Wenn ich daran denke, werd ich mal die Zeiten stoppen).
Das hört sich doch vielversprechend an. Auch die 1648er der Oberpfalzbahn haben mich diesbezüglich positiv überrascht, nach allem, was an Horrorgeschichten über den LINT und dessen Türen/Schiebetritte aus dem äußersten Westen Deutschlands verbreitet wurde. Die Bedeutung als Störungsquelle ist allerdings noch eine andere Sache ...
Zum Betriebs-Anlauf im EMS: Laut der Web-Bahnhofstafeln gab es heute - neben vielen pünktlichen Zügen - auch wieder ein paar grobe Ausreißer mit +30 und +40. Woran das nun lag und ob es ähnliche Fälle waren wie gestern von KBS510 geschildert, weiß ich nicht. Eigentlich ist der Fahrzeugtyp (1440) mittlerweile bewährt und macht offensichtlich in den anderen Netzen nur noch wenig Ärger. Wenn die Facebook-Postings beim ENNO ( https://www.facebook.com/enno.nahverkehr ) vollständig sind, dann hat man dort pro Tag im Durchschnitt weniger als eine Fahrzeug-Störung mit +20 oder höher, was bei 20 vorhandenen Fahrzeugen ein guter Wert zu sein scheint. Allerdings schätze ich als Außenstehender den Schulungs- und Einarbeitungsaufwand für die Tf relativ hoch ein, gerade beim Kuppeln mehrerer Triebwagen? Da müßte m.E. vor dem Start deutlich mehr unter Praxisbedingungen geübt werden.
Zitat von Martin im Beitrag #15 Zum Thema Flachstellen sage ich mal nur soviel, dass jetzt erst mal jeder Tf sich auf die ETs im Laufe der Zeit einrichten wird. Alles ist neu, reagiert anders und somit sammelt man die Erfahrung im Umgang in den ersten Tagen und Wochen. Da kann es schon mal zu Flachstellen kommen, niemand ist 100%ig, weder Mensch noch Technik.
Soweit leuchtet das ein. Allerdings muß ich jetzt mal ganz dumm fragen: Bei all der komplexen Elektronik und Technik, die Knorr-Bremse und ähnliche Zulieferer in die Fahrzeuge einbauen, hätte ich schon vermutet, daß sich Flachstellen weitgehend vermeiden lassen. Wozu sonst der ganze Aufwand? Oder muß man hier Kompromisse machen, damit der Bremsweg nicht ins Unendliche geht?
Von hier wegen Zeitmangel bis Steina ev. ohne Ticket wie früher als es noch keine Automaten gab hat sich nun doch erledigt. Ursprünglich wurde berichtet Waldheim bekommt keinen Automaten, was wohl bei der andauernden Zerstörungswut und den daraus resultierenden Kosten ev. besser gewesen wäre. Aber ev. kommen die Zugbegleiter bei höherem Fahrgastaufkommen gerade bei Kurzstrecken einfach nicht nach? Heute gegen Abend entdeckte ich in Waldheim den Automaten für die Generation Doof und habe mich erstmal köstlich amüsiert.
der 5-Teiler war heute zu einer anderen Zeit unterwegs, 1440 213 als RB 26173 nach Chemnitz, also für mich gibt es keinen Grund da nicht den Auslöser zu betätigen. Wenn unsere Vorfahren sich allem Neuen verweigert hätten, dann würden wir heute noch... ;-)
Zitat von InterEx im Beitrag #5Ich bin da mal auf deine subjektive und faire Berichterstattung gespannt. Danke schonmal im voraus! Das würde mich wirklich interessieren.
So, der 1440 208 hat mich heute pünktlich von NHO nach DP gebracht. Meine Eindrücke decken sich weitgehend mit dem, was schon geschrieben wurde. Die Laufruhe und das angenehm dezente Antriebgeräusch kennt man ja bereits vom 440er. Auch die ziemlich kleinen Fenster kennt man, aber das finde ich nicht wirklich störend.
Die Beinfreiheit auch bei der Reihenbestuhlung ist selbst für längere Strecken mehr als ausreichend. Schade dagegen die für mich (Größe 1,89m) deutlich zu niedrigen Kopfstützen. Die Sitze wären ansonsten durchaus bequem trotz der relativ harten Polsterung. Die Ansagen fand ich für den RE jetzt durchaus angemessen. Wenn das in der RB aber genauso ist, daß jeweils alle Halte genannt werden, dann ist es doch etwas zuviel des Guten.
Subjektiv empfunden ist ein deutlicher Fortschritt bei der Verzögerungszeit für das Ausfahren der Schiebetritte zu spüren (sog. EBA-Gedenkminute). Das hatte ja auch Martin schon erwähnt. Maximal 2 bis 2,5 sec. scheinen es noch zu sein und auch die Freigabe nach dem Halt kommt ohne große Verzögerung. Wenn das immer so ist wie heute in Plauen, dann kann man das Thema abhaken. Allerdings bleibt wie gesagt noch die Frage, inwieweit die Schiebetritte als Störungsquelle auch mittel- und langfristig eine Rolle spielen, vor allem dann im harten erzgebirgischen und vogtländischen Winter.
Übrigens: Die Züge, die ich heute mit größerer Verspätung sah, waren beides Doppeltraktionen. Die pünktlichen waren meist einzelne Triebwagen. Ob das Zufall ist?
Ich bin am 16.06.2016 auch mal damit gefahren zwischen Plauen und Zwickau (Dienstlich)
Possitiv > Ansagen sind deutlich > nettes Personal > leiser Zug > angenehmes Fahren > Saubere Zug/Züge
Negativ > diese doppelten Ansagen (beim Halt des Zuges und kurz nach der Abfahrt) > Keine Ansagen zu Anschlüssen (Zwickau, Plauen) > noch nicht jedes Personal ist Fit und kann (richtige Auskünfte erteilen) (Fahrgast wollte in Zwickau Auskünfte haben, wo der Zug nach Leipzig fährt, Antwort: Keine Ahnung, irgendwo auf den Bahnhof schauen... Und Fahrgäste welche in Hof umsteigen wollten (was durch die Verspätung nicht mehr ging, wurde empfohlen in PL auszusteigen - warum nur...?) > Auf der Rückfahrt ist der Zugbegleiter die ganze Zeit auf den Führerstand gewesen. > Die ersten Türen waren defekt > Verspätungen
Aber trotz der vielen negativen Punkte, ich geb der MRB eine Chance und das fahren in den neuen Zügen macht spaß und ist echt angenehm.
Sodele nun habe ich auch meine ersten 2 Fahrten mit den "Grinsekatzen" hinter mir, was soll ich sagen eigentlih fast nur Negatives über das Personal der MRB und auch das rollende Material! Am 17.06 gings nach Jocketa Tickets am Automaten geholt und da fingen die Probleme schon an! Wollte via Plauen fahren und das als Zwischenhalt machen nicht möglich da Chemnitz nach Plauen umd von Plauen nach Jocketa 2 Fahrten sind, bei DB ging dies ohne Probleme! Das nächste Problem am Automaten der zeigt keine Verbindungen an wo soll einer wissen wann er in den Zug nach Jocketa umsteigen muss???? Nix kein Hinweis nix! Also ab ins MRB Kundencenter die unfreundlich und irgendwie genervt. ich schildere mein Problem können mir nicht helfen kennen sich nicht aus wollten mir dann sogar ne Fahrkarte für die 1. Klasse in Vogtbahnbahn verkaufen weil sie keine 2 Klasse im Rechner finden können! Wenn es nur 1.Klasse in der VBG geben würde...wegen der Unkenntnis der Mitarbeiter hätte ich dann auch noch den Zug verpasst, achja noch zum Automaten Startbahnhof nicht frei wählbar warum auch immer... Dann verspätete Abfahrt in Chemnitz wahrscheinlich technische Störung...in Zwickau weitere Verspätung weil Rollstuhlfahrer im Zug die Schwelle zum Übergang zum Bahnsteig am Zug defekt also musste der DB Service ran mit der Rampe und das hat gedauert... am Ende ca 15Minuten Verspätung...das war die Hinfahrt. Heute auf der Rückfahrt Fahrkartenautomaten in Zwickau alle beide defekt, RE aus Hof wenige Minuten später in Zwicke in Chemnitz dann ca. 9 Minuten. Schön wenn dann fast die Straßenbahn weg ist...dann Toiletten im Zug defekt, Personal freundlich aber anhand der vielen Probleme im Zug bei der MRB fertig mit den Nerven. So und was mich am meisten aufregt sind die deutlich teueren Preise!!! Bei der DB bin ich vorher Chemnitz-PL-Jocketa für 15€ mit dem Regioticket gefahren jetzt würde ich pro Fahrt 21,30€ bezahlen!!! Fahre jetzt halt nur noch bis Zwicke mit der MrB und dann steige ich in die VBG um das ist auf jeden Fall günstiger wie mit der MRB!
Einzig Positives die "Grinsekatzen" machen kaum Fahrgeräusche also schlafen kann man gut:-)
Achja wo sind in den Zügen die Gepäckablagen??? Konnte keine entdecken...
Achja wo sind in den Zügen die Gepäckablagen??? Konnte keine entdecken...
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im Niederflurbereich der Triebwagen gibt es geräumige Gepäckablagen, in den höheren Bereichen sieht es allerdings schlecht aus.
Ein Problem gibt es offensichtlich mit der Pünktlichkeit, bei drei bisherigen Fahrten keiner pünktlich. Bisher hat mich das nicht sonderlich gestört, aber ich habe in Chemnitz häufig einen Anschluss von 8 min vom RE zum Reginalbus (Bahnhofsvorplatz). Seitdem Dostos fuhren, hat das eigentlich immer.geklappt. Außerdem kann ich keine Systematik im Fahrzeugeinsatz erkennen, meistens eher zu kurz. Am Montag um 9 Uhr kam der RE nach Hof als einzelner Dreiteiler (!), natürlich zu spät. Der Gegenzug (dadurch auch 5 Minuten später, da am selben Gleis), war ein einzelner Fünfteiler. Das hätte gereicht, wenn nicht zwei (nach Aussage des netten Persionals nicht angemeldete) Schülergruppen in Chemnitz eingestiegen wären, eh die alle drin waren, kamen noch einige Minuten Verspätung dazu. Dafür kann die MRB allerdings nichts.
Danke für Berichterstattung. Hätte ich diese Punkte aufgeschrieben, wäre ich wohl als ewiger MRB/VMS Bashing hier rausgeflogen. Aber ich kenne die geschilderten Probleme aus dem Alltag. Es ist nun mal so. Die Pünktlichkeit lässt auch noch Luft nach oben. Verspätungen von 15 bis 30 Minuten sind alltäglich. (Auch auf der RC)
ja das mit den Anschlüssen in Chemnitz ist ein großes Problem schon bei wenigen Minuten Verspätung. Kam gestern mit dem RE aus Hof 20:09 Uhr an eigentlich 20:02 Uhr. Die Olbernhauer Bahn fährt 20:07 ab, der Elsterwerdaer 20:09 die Bus& Bahnen 20:15. Ob die Anschlüsse im Bahnhof noch da waren kann ich nicht sagen musste selber zur Straßenbahn rennen konnte da nicht gucken. Also alles sehr knapp getaktet. Die Baustelle zwischen Herlasgrün& PL kann übrigens nicht der Grund für die Verspätung gewesen sein die ist weg. "Meine" Dostos waren fast immer pünktlich nur einmal innerhalb eines Jahres ca. 5 Minuten Verspätung ansonsten keine Probleme! Danke wegen der Info der Gepäckablagen hatte gestern noch jemand gesprochen der schimpfe auch das er sein Gepäck nicht mehr einsehen könnte vom Sitzplatz aus. Macht sich auch gut in diesen Unsicheren Zeiten...wenn ich das "Publikum" im RE von Hof manchmal sehe, vor Allem Abends da möchte man sein gepäck noch mit auf Toilette nehmen!
@KBS510 hat ja nichts mit Bashing zu tun sondern ist die Realität! Und wenn dann wochenlang von den Medien dem VMS " das Blaue vom Himmel" versprochen wird ja alles wird ja viel viel besser wie früher ja dann ist es so das die Kritik umso größer ist bei Problemen. Klar vieles wird sich vielleicht mit der Zeit geben aber das wichtigste die Ticketpreise denke ich mal für den Kunden werden bleiben oder noch steigen und das vergrault dann die letzten Kunden...
Achja und noch zur Info bin kein Mitarbeiter der DBAg nur normaler Bahnfahrer.
Zitat von KBS510 im Beitrag #23 Danke für Berichterstattung. Hätte ich diese Punkte aufgeschrieben, wäre ich wohl als ewiger MRB/VMS Bashing hier rausgeflogen. Aber ich kenne die geschilderten Probleme aus dem Alltag. Es ist nun mal so. Die Pünktlichkeit lässt auch noch Luft nach oben. Verspätungen von 15 bis 30 Minuten sind alltäglich. (Auch auf der RC)
Aber zum Glück kann alles besser werden.
Was ich bisher hier gelesen habe, war doch nur objektive Berichterstattung und kein Bashing. Daß in der ersten Woche nicht alles glatt läuft, war ja abzusehen. Wichtig wäre aber jetzt, daß die Schwachpunkte analysiert und möglichst schnell abgestellt werden. Ob das tatsächlich passieren wird, kann ich nicht beurteilen, es braucht dazu halt ausreichend erfahrene Mitarbeiter, die auch Zeit dafür haben und nicht nur im Tagesgeschäft absaufen.
Die Gepäckablagen im Hochflurbereich sind jeweils hinter den Sitzen bei den Wagenübergängen (siehe Sitzplan im MRB Fahrplan-Faltblatt http://www.mitteldeutsche-regiobahn.de/u...-rb-30-re-3.pdf ). Man muß dann aber einen Platz finden, wo man die Ablage im Auge hat. Für brauchbare Gepäckablagen an der Decke hat m.E. im Hochflurbereich der Platz nicht gereicht (wäre dann so geworden wie im Dosto-Oberstock, mit Beule beim Aufstehen).
mfg Andreas M.
PS: Frage: Waren die defekten Türen ordentlich gekennzeichnet?