Kurz vor Sonnenuntergang klappte vorhin doch noch ein Sonnenfoto. Wie alle Züge des Tages hatte auch dieser letzte Zug heute "etwas" Verspätung im Gepäck.
Mächtig was auf die Ohren gab es heute Mittag - 41 1144 mit dem Pendelzug Dresden-Chemnitz Hilbersdorf auf dem Tharanter Berg.
Die Diskussion geht auf allen Kanälen ins Unermessliche. Wir haben die Info vom Eigentümer der Lok, keine davon Bilder anzufertigen bzw ins Netz zu stellen. Auch der Eigentümer des Parkplatzes, das SEM, sprach ähnlich. Somit hat das SEM Hausrecht dort. Daran halten wir uns. Es wurden Samstag Morgen auch Besucher daran gehindert, die munter um den Ort des Geschehens "turnten".
Wir haben zumindest auf unserer Seite folgendes Statement dazu abgegeben:
ZitatWir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir uns derzeit nicht zu dem Vorkommnis in Chemnitz-Hilbersdorf äußern werden. Gepostete Bildbeiträge, die die Szenerie darstellen, wurden bzw werden von uns umgehend gelöscht. Wir möchten uns nicht zum Wie&Warum äußern und keine wilden Spekulationen dazu anschüren. Desweiteren bitten wir Sie und euch vorsorglich, keine Bilder dazu ins Netz zu stellen, da nicht ausgeschlossen werden kann, dadurch persönlich in Schwierigkeiten zu kommen.
Die Ermittlungen dazu sind ausschließlich Sache der dazu autorisierten Behörden. Wenn es eine öffentliche (Presse-)Mitteilung darüber geben wird, werden wir Sie zeitnah informieren.
Zitat von Bahntraumland_Sachsen im Beitrag #6Wir haben die Info vom Eigentümer der Lok, keine davon Bilder anzufertigen bzw ins Netz zu stellen. Auch der Eigentümer des Parkplatzes, das SEM, sprach ähnlich.
Aber wenn es später darum geht Spenden für die Reparatur aufzutreiben, sind wir alle wieder herzlich willkommen.
ZitatAber wenn es später darum geht Spenden für die Reparatur aufzutreiben, sind wir alle wieder herzlich willkommen.
Dies hat aktuell weder was mit dem Eigentümer noch mit der Lokalität zu tun, sondern mit dem Umstand an sich. Die Lok ist ja nun nicht nur 365 Tage im Jahr in Chemnitz zu bewundern, sondern am besten betriebsfähig auf der Schiene im ganzen Bundesgebiet. Dass aber dazu ein Verein Spendengelder akquirieren muss, sollte daher einleuchten.
Zitat von Bahntraumland_Sachsen im Beitrag #6 Wir haben die Info vom Eigentümer der Lok, keine davon Bilder anzufertigen bzw ins Netz zu stellen. Auch der Eigentümer des Parkplatzes, das SEM, sprach ähnlich. Somit hat das SEM Hausrecht dort. Daran halten wir uns. ... Und dabei sollten wir es vorerst auch belassen.
Nach der Bergungsaktion der Lok meldete sich auch der Eigentümer, der Lausitzer Dampflok-Club e.V., mit einem Statement zu Wort:
ZitatSehr geehrte Damen und Herren, der Vorstand des Lausitzer Dampflokclub e.V. erlaubt sich, Sie hiermit über nachstehenden Vorfall zu informieren:
Der Lausitzer Dampflok Club e.V. nahm mit der Dampflokomotive 23 1019 und einem ausgewählten Wagenpark, an dem in der Zeit vom 18.08.-20.08.2017 im Gelände des Sächsischen Eisenbahnmuseums Chemnitz-Hilbersdorf stattfindenden 26.Heizhausfest teil.
Im Rahmen der Durchführung der Festlichkeiten war am 18.08.2017 die vorbenannte Dampflok, Zuglok des sogenannten „Heizhausexpesses“, der von Chemnitz-Hilbersdorf über Dresden nach Nossen (Zugnummer 20987) und zurück (Zugnummer 20988) über Döbeln nach Chemnitz-Hilbersdorf führte. Nach Ankunft des Zuges im Rahmen der Rückfahrt in Niederwiesa zog die Dampflok den Wagenzug auf die Anschlußbahn des Sächsischen Eisenbahnmuseums, um ein Aussteigen der Fahrgäste am dortigen Bahnsteig in Gleis A400a zu ermöglichen.
Vorgegeben durch die Leitung der Anschlussbahn war, dass der Zug so weit wie möglich an den Gleisabschluss des Gleises fährt, da der Bahnsteig nur kurz ist, damit die Reisenden im Bereich des Bahnsteigs aussteigen können. Die Dampflokomotive war zu jenem Zeitpunkt mit Personal des Lausitzer Dampflok Club e.V. (Lokführer, 2 Heizer) sowie einem sogenannten Lotsen mit Streckenkenntnis, welcher vom Veranstalter gestellt wurde.
Gegen 21.11Uhr herrschte ein schweres Unwetter. Bei diesem gelang es nicht, den Zug rechtzeitig am Gleisabschluss zum Halten zu bringen. Die Dampflokomotive überfuhr das Gleisende und entgleiste. Ein unmittelbar am Gleisende parkender unbesetzter Personenkraftwagen/Kleintransporter wurde von der Lokomotive erfasst und total zerstört. Personen kamen zum Glück nicht zu Schaden.
Am heutigen Tag ist es mit Spezialkräften und hohem technischen Aufwand gelungen, die Lokomotive wieder auf das Gleis zu bringen. Die Klärung der Ursachen des Unglücks ist noch im Gang.
Die Dampflokomotive weist durch den Unfall Beschädigungen auf, die einen Weiterbetrieb vorerst nicht zulassen. Für den Verein und seine ausschließlich ehrenamtlichen Mitglieder tritt damit eine große finanzielle Belastung ein, die allein nicht zu stemmen ist.
Im Interesse der Erhaltung des historischen Fahrzeuges der 23 1019 wird daher an dieser Stelle um finanzielle Unterstützung in Form von Spenden gebeten, und es wird sich erlaubt, folgendes Spendenkonto bekannt zu geben:
Etwas dürftig die Aussage. Vor allem sollten die Schäden an der Lok erstmal mit genauen Zahlen unterlegt werden, um ein erforderliches Spendenziel zu definieren. So ins Blaue hinein, einfach zum Spenden aufrufen und Geldgeber zu finden, etwas zu unsubstantiiert.
Zitat von Bw Adorf im Beitrag #15Etwas dürftig die Aussage. Vor allem sollten die Schäden an der Lok erstmal mit genauen Zahlen unterlegt werden, um ein erforderliches Spendenziel zu definieren. So ins Blaue hinein, einfach zum Spenden aufrufen und Geldgeber zu finden, etwas zu unsubstantiiert.
der Experte der die Lok noch während der Bergung mit seinen Röntgen-Augen komplett untersucht und eine "substanzielle" Kostenschätzung anfertigen kann, war gestern leider nicht verfügbar.
welche Zahl willst du hören, 10.000, 100.000, 1 Milionen ? Fakt ist, Maschine beschädigt, Reparatur kostet Geld. Jeder Euro hilft den Cottbusser Kollegen. Wenn du bereit bist, etwas zu spenden, dann tue es. Andernfalls kannst du dir solche Kommentare auch sparen.
Schaukelt euch doch nicht gegeseitig so hoch .es ist schlimm genug wenn einer Museumsdampflok sowas passiert .Nach eingehender Untersuchung wird man wissen,was alles kaputt gegangen ist und wird entscheiden ob sich eine Reparatur lohnt,denn hierzu können nur Leute die die Materie beherschen etwas feststellen und entscheiden was machbar ist und dann ist immer noch Zeit an Spenden zu denken. Es geht ja nicht nur um die Erhaltung ,wie die Lausitzer schreiben ,sondern um die Wiederherstellung der Betriebsfähigkeit.Und dann die Frage wer kann das.vielleicht Meiningen oder auch die Lausitzer selber.
Wer nun dann daran ineressiert ist das die 35 1019 wieder vor einen Zug gespannt werden kann um uns eine Freude einer Dampfnostalgiefahrt zu bereiten,der wird sein Scherflein dazu geben.
Es grüsst euch der Kramerladen ,der schon ab 4 Jahren am Bahngleis die Dampfloks bestaunt hat.