Hallo und schönen Abend, Ich möchte heute mal einige Aufnahmen aus der Reihe "Einst und Jetzt" einstellen. Der ehem. Po 50 am km 58 der PE hat ja in den letzten Monaten viele Eisenbahnfreunde angezogen. Als ich dort Ende der Achtziger Jahre die ersten Aufnahmen machte, war rechts vom BÜ die Baumreihe sehr hoch gewachsen. Das Motiv mit dem Postenhaus war nur am frühen Morgen umzusezten. Am späten Nachmittag reichte es nur für den CSD "Motor" M152 auf seinem Pendel nach Fleissen. Nachdem nun vor 2 Jahren die Baumreihe zu Brennholz wurde, ergaben sich für uns Fotografen ganz neue Motive. Dies wurde ja in den vergangenen Monaten ausgiebig genutzt. So konnte auch am Vormittag aus der Südseite gut fotografiert werden. Dieses Jahr zum "Elstertalexpress" mußte ich allerdings feststellen, dass sich die Natur den Hang langsam zurückerobert. So konnte ich am vergangenen Samstagfrüh dort die 41 noch einmal am "Großen Teich" ablichten. Die Rückfahrt am Abend mit Postenhaus geht schon nicht mehr. Als ich heute Abend noch einmal am BÜ vorgefahren bin, hatte ich allerdings kein Glück. Deshalb ein Gruß an den Filmer mit seiner Videokamera der Größe MDR, der sich kurz vorher direkt auf der Straße am BÜ aufgebaut hat. Bei der anschließenden Diskusion ist dann das Vogtlandforum zur Sprache gekommen und die "Schönen Fotos" vom Elstertalexpress. Das DDR-Warnkreuz zur Motivbereicherung gefällt halt nicht jedem... Aber wenigstens war inzwischen auch die Sonne verschwunden und ich konnte meine D7000 weglegen. So ganz nebenbei muß ich aber auch mal was loswerden, ohne aber irgendwie jemandem nahezugehen. Das Veröffentlichen so mancher Sichtung hier im Forum mit Baum und Strauch, Mast und sonst noch was vor dem Zug ist meiner Meinung nach nicht unbedingt die Aufgabe dieses Forums. Bevor man den Auslöser betätigt, könnte man sich vielleicht mal überlegen, wie sieht das Bild eigentlich mit Zug aus. Bei der Digitalfotografie ist dies doch heute gut vorher bissel besser nachvollziehbarer, als wie früher beim Fotografieren mit Dia. Bitte nicht persönlich nehmen, es gibt auch viele sehr schöne Aufnahmen im Forum. Trotzdem noch einen schönen Sonntagabend wünscht Euch Wolfgang.
Im Oktober 1988 kommt der Pendel nach Fleissen mit M152 0152 am Po angefahren.
Im Frühjahr 1992 verkehrt am frühen Morgen noch der Dienstpersonenzug von Bad Brambach nach Vojtanov. Die 202 632 war noch einmal aufgearbeitet worden.
Noch einmal der Kapellenbergblick vom 29. September 2012. Es ist Herbst im Vogtland.
Der BÜ-Blick von mir, der heute Abend von jemandem direkt auf der Straße für besser gehalten wurde.
Der 30. Dezember 2011 brachte noch einmal für wenige Stunden Güterverkehr auf die PE. 232 347+255 mit einem "Container" von Prag nach Hamburg.
Hallo Wolfgang, ich durfte ja schon öfters deine mittlerweile historischen Aufnahmen bewundern. Der Beitrag ist wieder eine echte Bereicherung für das Forum. Ein und die selbe Stelle im Wandel der Zeit. Wunderbar. Deinem Nachsatz, im Bezug auf die Motivgestaltung, kann ich mich nur anschließen.
jenes Thema scheint mit der digitalen Technik bei manchen ins Hintertreffen geraten zu sein, als könne man es nach Anfertigung "seines Schußes" auf das Objekt der Begierde per Adobe Photoshop dahin hiefen, wo es hätte sein sollen. Nur geht das nicht! Im Winkel ausrichten, Helligkeit, Kontrast, evtl. etwas Farbe. Der Ausschnitt wäre auch noch variabel.
Aber wenn man sich vorne hinstellt, und das Motiv an sich zufahren lässt, hat man es nicht begriffen. Dann spielt das Kopfkino mit. Der Gedanke, der Wunsch am Aufbau des Bildes, stimmt so gar nicht mit dem überein, was geschaffen wurde. Wie das?
Und was man in den Weiten und Nahen! des www oftmals an "Bildern" sieht, lässt grausen. Kommt die Stimme der Kritik, ja dann..... Neue Zeit, neue Manieren.
"Ka Wetter ned!" am Posten 50. Doch seit jenen Umleitern ging ein Sommer ins Land. Zum Jahreswechsel, wenn wieder bunte Schachteln über den Hengstberg rollen werden, muß der Vegetationsfrisör (VF) ran! Und wenn sich welche hinstellen, ihre Knipsbilder mit Sauerkraut vorm Zug anfertigen, trennt sich die Spreu vom Weizen. Säge, oder gar nur eine Zwickschere? Nur zu gut, das in der nahen Vergangenheit dort gar Fichtenmopeds für Klarheit sorgten.
malo
Dees is faj niad schäj, sua koa dees niad waajder gäj!
ich kann dir nur zustimmen. Es fällt auf, dass sich immer weniger um das "Motiv" kümmern. Nehmt das bitte als Anregung. Ihr fahrt kilometer weit an die Strecke, wartet lange, bis endlich der Zug kommt, und dann sieht mal ihn kaum vor lauter Buschwerk. Überlegt euch vorher, wo steht die Sonne, wo soll die Lok sein, damit sie nicht verdeckt ist. Das sind Grundlagen. Natürlich kann man Bilder grade richten und evtl. die Kontraste korrigieren. Das wichitgste, fragt nach Tipps und seit nicht beleidigt, wenn hier Kritik kommt. Das ist die beste Schule.
Als Beweis: Mein erstes Bild im Eisenbahnforum Vogtland vom 16.07.2008
Nach einigen Kritiken von Cargonaut, VT 22, MSV, Jörg und einigen anderen (Großes Danke nochmal Jungs) denke ich, man sieht eine Verbesserung zu heute.
41 1144 von Gera zum Stadtjubiläum Cheb, im Mai 2011.
jenes Thema scheint mit der digitalen Technik bei manchen ins Hintertreffen geraten zu sein, als könne man es nach Anfertigung "seines Schußes" auf das Objekt der Begierde per Adobe Photoshop dahin hiefen, wo es hätte sein sollen. Nur geht das nicht! Im Winkel ausrichten, Helligkeit, Kontrast, evtl. etwas Farbe. Der Ausschnitt wäre auch noch variabel.
Aber wenn man sich vorne hinstellt, und das Motiv an sich zufahren lässt, hat man es nicht begriffen. Dann spielt das Kopfkino mit. Der Gedanke, der Wunsch am Aufbau des Bildes, stimmt so gar nicht mit dem überein, was geschaffen wurde. Wie das?
Und was man in den Weiten und Nahen! des www oftmals an "Bildern" sieht, lässt grausen. Kommt die Stimme der Kritik, ja dann..... Neue Zeit, neue Manieren.
"Ka Wetter ned!" am Posten 50. Doch seit jenen Umleitern ging ein Sommer ins Land. Zum Jahreswechsel, wenn wieder bunte Schachteln über den Hengstberg rollen werden, muß der Vegetationsfrisör (VF) ran! Und wenn sich welche hinstellen, ihre Knipsbilder mit Sauerkraut vorm Zug anfertigen, trennt sich die Spreu vom Weizen. Säge, oder gar nur eine Zwickschere? Nur zu gut, das in der nahen Vergangenheit dort gar Fichtenmopeds für Klarheit sorgten.
malo
Und was hat das alles mit Sichtungen im Sichtungsforum zu tun oder zu suchen? Hallo Mods, Admins bitte, bitte ins Fotoforum verschieben, das in diesem Faden diskutierte Thema ist hier völlig fehl am Platz, und nervt total, sorry.
Eure Forderungen nach überlegter Motivsuche und Gestaltung sind gefährlich - sowas wird hier im Forum nicht gerne gehört! Da kann es passieren, man wird dann gleich als Fotografenpapst oder "herber Kritiker" hingestellt oder muss sich gar noch üblere Dinge an den Kopf werfen lassen.
Vollkommen egal Thomas, manchmal muss man kämpfen! Auch wenn einige hier auf das schnelle hinhalten bestehen, gemäß dem Motto: "Die Sichtungsknipserei in ihrem Lauf, hält weder Mod noch Admin auf", kann man doch versuchen, den ein oder anderen Tipps zu geben. Hat bei mir geklappt, und bei Toni trägt das System auch Früchte.
Hallo GCler, das verstecken hinter dem Wort "Sichtungsforum" lass ich nicht zu. Das kann ganz schnell geändert werden! Das Sichtungsforum dient dazu um Bilder zu zeigen und darüber zu diskutieren. Egal ob Handybild oder Profi-DSLR. Im Fotoforum kann mehr über die Technik des Fotografierens gesprochen werden. Wer aber zig Kilometer extra an den Bahndamm fährt, dort den halben Tag verbringt, der sollte doch auch die Zeit haben, wenigstens das Bild zu begradigen, bzw. sich in den "Zugpausen" mal links und rechts nach Motiven umzusehen...
Es dürfen doch aber noch Sichtungen in Textform für Gebiete außerhalb des Vogtlandes gepostet werden?! Oder schließt die Umbenennung des Sichtungsforums in Bilderforum sowas aus? Für mich als Freiberger immer wieder hilfreich wenn aus der Zwickauer, Glauchauer oder Chemnitzer Ecke eine Info hier im Forum erscheint. Dafür auch gleich mal zusammenfassend ein großes Dankeschön!
Was die Fotografiequalität angeht so lasst doch jeden fotografieren wie er es für richtig hält. Solange niemand noch kurz vor knapp ins Motiv rennt gibt es doch kein Problem.
@ TOC: der Ausdruck "herber Kritiker" stammt von dir,ich sprach von "herber Kritik einstecken"...ein kleiner,aber feiner Unterschied. Da war mal was mit konstruktiver Kritik und "Reuther Linde". Und bei irgendeiner Sichtung von mir,da war die halt nicht drauf. Aber dann hab ich es gestern doch geschafft,heißt,das Motiv geht schon zu machen! Und mit Verlaub,dein Bild aus Reuth stammt aus dem Juni,hat meiner Meinung nach im Oktober im Sichtungsforum nix verloren,wäre im Unterforum "Fotoforum" oder "Bilder aktuell oder historisch" besser aufgehoben gewesen. Da ich die hohe Qualität deiner Bilder schätze und bei dir schon von einem Profi ausgehen kann,verstehe ich nicht,warum du so kritikresistent reagierst? Mein Anspruch an Sichtungsbildern besteht darin,das ich eine Sichtung einfach bildlich festhalte. Sicher sollte das Motiv gut ausgewählt sein,der Sonnenstand halbwegs passen und und und. Aber wenn die Erwartungshaltung an Sichtungen zu hoch werden,macht das Fuzzen für weniger professionell arbeitende Forumsmitglieder keinen Spaß mehr,da deren Beiträge regelrecht "zerfleischt" werden...wie bei DSO. Und dann stellt sich für mich die Frage,wo die Anfänger,Laien und "einfachen" Fotografen ihre Bilder einstellen sollen. Denn die,die am meisten meckern,stellen auch die wenigsten Bilder ein und wenn,dann nur die wirklich "GUTEN". Aber stehen die auch mehrmals wöchentlich bei Wind und Wetter,auch bei "ohne" Sonne stundenlang draußen,um die Sichtungen für alle zu machen und Durchfahrtszeiten zu melden?
Ich gebs langsam echt auf. Was habt ihr denn alle mit euren "Sichtungen". Wer ein Bild macht, kann dies natürlich einstellen. Es heißt ja nicht "Hochglanzbilder Vogtland", es heißt "Bilder Vogtland". Zerfleischt wird hier auch keiner. Man traut sich aber gar nicht mehr, mal Hinweise zu Fotos zu äußern, weil man ja sofort als aroganter Profifotograf hingestellt wird. Ich frage mich aber wirklich, warum sich hier viele derart wehren, einfachste Grundlagen der (Eisenbahn-)Fotografie auch nur anzunehmen. Was nützt mir ein Bild, auf dem ich sprichwörtliche "Den Wald vor lauter Bäumen" nicht sehe. Ein Zug sollte schon klar erkennbar sein. Ohne Bewuchs vor der Lok. Das ist doch mal das einfachste. Es ist doch ganz klar, dass hier nicht jeder mit der DSLR um den hals rumrennt, soll und muss ja auch nicht. Aber trotzdem ist es mit der kleinen Kompaktkamera genauso möglich, das Bild einigermaßen motivlich zu gestalten. Der, der durch den Sucher guckt, macht das Bild! Ist "Masse statt Klasse" wirklich die Losung dieser Tage? Überlegt euch doch einfach mal, in einem Jahr stehen die Masten bis Hof. Die Zeiten ändern sich rapide. Dann macht doch Bilder, wo man auch in 5 Jahren noch sagt, "Mensch, so sah es damals also aus". Was nützt mir, wenn in 5 Jahren der erste Gedanke ist, "Man ist der Baum am Gleis aber groß geworden...". Es ist nicht böse gemeint, es soll nur mal anregen, das Auge zu schärfen. Und lasst bitte das Wort Sichtung stecken. Eine Kamera macht Bilder/Fotos und keine Sichtungen. Das kommt eher daher, weil der Begriff "Sichtung" sowohl Bild als auch Meldungen ohne Foto vereint. Für letztgenannte gibts aber jetzt eine Extrarubrik. Lasst uns doch einfach mal die zwei Lager der abgeblichen "Profifotografen" und der "Sichtungsbild"-Fotografen auflösen und wieder an einem Strang ziehen. Wir haben hier soviel Potential, wovon eine breite Masse profitieren könnte. Aber man wählt lieber den Weg der Bequemlichkeit, und vergibt sich viele Chancen. So, nu könnt ihr mich steinigen. Mir langsam auch Wurscht.
Es ist klar, das manch Sichtungsbilder keine Qualität eines vorbereiteten Motives erreichen werden. Das sollen sie auch nicht. Aber es gibt eine gar erhebliche Anzahl an Knipsern, die nie darüber hinaus kommen und werden. Selbst wenn man sie dazu wie ein Kind animiert, oder mit dem Knüppel drohen würde.
Wenn aber echt ein sehr großer Teil an Bildern grottig ist, nimmt recht fix die Lust bei sehr vielen ab, da noch ins Forum zu schauen, oder manch Fotografen die Lust, einen ordentlichen Beitrag, mit recherchierten Text und aufbereiteten Bildern einzustellen. Frei nach dem Motto: In dem Müll muß man ja nicht sein Zeug dazu stellen.
Eine Grenze wo ziehen? Mag es da (DSO) den "Knigge" für Qualität der gezeigten Bilder geben. Wer oder wie entscheidet man, wo dann so ein Bild hingehört? Ins Archiv, nach Bearbeitung ins Archiv, oder Löschen drücken? Wer entscheidet? So eine doofe "Jury" wie im ollen TV-Kasten?
Als Fotografieren noch Geld kostete, so meine ich, hörte man eher auf alte Photo-Hasen, um seine Qualität zu erlangen. Der Stil obliegt dann jeden selbst. Aber Digital kostet zumindest am "Filmmaterial" nüscht... Und der Gedanke mit billiger Software, etwas vermurxtes soweit zu bearbeiten, das es "toll" wird, liegt vielen nahe. Nur zaubert sich das Sauerkraut im Vordergrund des Zuges nicht weg. Und der halb zugefahrene km-Stein wird auch nicht mehr ganz davon. Und der verkehrte Sonnenstand kann auch nicht um den viertel-Kreis / 3-Stunden, weiter gedreht werden, damit das Licht passt.
Frappierend: wenn sich Sichtungsbild-Fotografen um Qualität bemühen, wirds auch oft nach langer Zeit nicht besser, oder nur sehr langsam. Früher und auch heute noch gerne verwendet zu einem Bild: "Der Fotograf entschuldigt sich für...." Da frage ich mich, warum ned gleich ab in den Müll damit? Zu 99% ist was gesichtetes nicht der Erlkönig auf Schienen, nicht das absolut nie mehr wiederholbare.
Es bleibt schwierig. Auf den Posten 50 gibt es eine gewisse Zahl an Perspektiven. Diese ist abzählbar an den Lichtständen. Die vier Jahreszeiten erweitern dies um das 4-fache. Das ist dann die Menge, die gute Bilder erbringt. Alles andere wird grenzwertig. Aber kann nicht in den Eimer "Sichtung" geworfen werden.
So wie es früher schon war: zumeist ! mit den Jahren fängt man an, sein Archiv aufzuräumen. Viel aus der Anfangszeit fliegt! "Lehrgeld". Sicher mit historischen Schätzen. Schätze, für den, der es mal gemacht hat. Für andere immer noch Müll. Derlei aufheben? Irgendwann wirft es ein jeder hinaus. Und wenn das möglich ist, sich davon zu trennen, ist man meist auch ein "reifer" Fotograf geworden. Die meisten durchleben das.
malo
Dees is faj niad schäj, sua koa dees niad waajder gäj!
Zitat von phpopp im Beitrag #11Vollkommen egal Thomas, manchmal muss man kämpfen! Auch wenn einige hier auf das schnelle hinhalten bestehen, gemäß dem Motto: "Die Sichtungsknipserei in ihrem Lauf, hält weder Mod noch Admin auf", kann man doch versuchen, den ein oder anderen Tipps zu geben. Hat bei mir geklappt, und bei Toni trägt das System auch Früchte.
Hallo GCler, das verstecken hinter dem Wort "Sichtungsforum" lass ich nicht zu. Das kann ganz schnell geändert werden! Das Sichtungsforum dient dazu um Bilder zu zeigen und darüber zu diskutieren. Egal ob Handybild oder Profi-DSLR. Im Fotoforum kann mehr über die Technik des Fotografierens gesprochen werden. Wer aber zig Kilometer extra an den Bahndamm fährt, dort den halben Tag verbringt, der sollte doch auch die Zeit haben, wenigstens das Bild zu begradigen, bzw. sich in den "Zugpausen" mal links und rechts nach Motiven umzusehen...
@Phillip Gut gebrüllt Löwe, Es kann aber auch ganz schnell sein, daß viele User Eisenbahnsichtungen nur noch mit DSO statt EFV verknüpfen. Denn da gibt es noch ein reines Sichtungsforum mit und ohne Bilder und ohne Kommentare. Das wäre nicht so gut, finde ich.
Du hattest geschrieben - ...da ich von TOC herbe Kritik einstecken musste ... - das stimmt aber gar nicht! Ich hatte lediglich bisschen ironisch darauf hingewiesen, dass Du das Motiv was Du erst so genau beschrieben hast (und bei meinem Bild bemängelt hast, dass ich das nicht in dieser Perspektive gemacht habe), dann selbst nicht umgesetzt hast - hat mich halt dann schon bisschen gewundert.
Ich bin bei Leibe kein Profifotograf – ich verdiene nichts mit den Bildern, das ist nur ein Hobby. Ich habe einen 40 Wochenstunden-Job und eine Familie mit zwei kleinen Jungs. Da kannst Du allerdings davon ausgehen, dass ich nicht bei Wind und Wetter an der Strecke stehe und Züge fotografiere nur um zu dokumentieren, was da wann und wo gefahren kam. Bevor ich da losfahre, muss wirklich Top-Wetter gemeldet sein und die Motive die gemacht werden sollen, werden auch vorher mit Hilfe von Google Earth (schon toll das es sowas gibt!) genau „ausgekaspert“. Ich kann es mir zeitlich und finanziell einfach nicht erlauben, einfach mal 200km für ein halbgewalktes Sichtungsbild irgendwo zu verbraten. Ich denke, das ist zu verstehen, oder? Man kann als Chemnitzer nicht einfach mal so paar Kilometer an die Strecke fahren nach dem Motto „ mal gucken was kommt, wenn nicht, isses auch nicht schlimm“. Im Umkreis von 50km um Chemnitz rum ist eisenbahntechnisch völlige Finsternis! Jeder Ausflug will da geplant sein und es müssen manchmal sogar Urlaubstage investiert werden – da ist genaue Planung der Motive unumgänglich. Die Zeiten sind leider vorbei, wo man sich nur an die Strecke stellte und in einer Stunde kamen da fünf sechs Züge gedonnert. Umso schwieriger ist es für mich deshalb zu verstehen, warum Leute, welche die schönsten Züge quasi vor der Haustür fahren haben, sich nicht die Mühe machen können, ein Motiv vorher vernünftig vorzubereiten und dann umzusetzen?
Ich bin übrigens für die zahlreichen Sichtungen sehr dankbar, denn nur so bekommt man einen Überblick über die Zuverlässigkeit der Züge und das Risiko einer „Fotoleerfahrt“ wird minimiert. Der User TRAUMFRAU ist da z.B. sehr postiv hervorzuheben – das sind tägliche kurze prägnante Meldungen mit Zug, Zeit und Ort – da braucht man keine schiefen, unscharfen Bilder mit abgeschnittenen Zügen und schlechtem Licht dazu.
Thomas,nach diesen Zeilen von dir,glaube ich auch,dich verstanden zu haben! Also dann,machen wir das beste draus. Auch ich habe zwei Kinder,drei Enkel und einen "Fulltimejob". Deshalb kann ich beim Fotografieren auch super entspannen. Aber du hast Recht,für mehrere hundert Kilometer An-und Abreise muss schon alles passen. Lass es dir gutgehen,bis später,
genau das ist es!!! Zeit und Geld, Kosten-Nutzen, was schaut am Ende heraus!
Da schreien sie umher nach Infos für eine Strecke in "Tschechien", recherchieren aber zuvor kaum oder gar nicht. Dann sind sie in der Tschechei, kommen heim, sind begeistert vom Ausflug. Und basteln den Beitrag.
Dann schau ich rein. Und da frag ich mich: für solch Zeug wurde so viel investiert? Ein freier Tag für "Sichtungs"(Knips)bilder? Der Tag wird kommen, wo ein Teil derer aufwacht und weiß ! (weil denken heißt nichts wissen...), das es damals keine guten Bilder waren. Kam damals Kritik? Wurde versucht, diese aufzufassen, zu überlegen, an sich zu arbeiten?
Wenn ich schon wer weiß wo hin fahre, muß alles passen. Es darf nichts schief gehen! Ach ja, dann kommen wieder diese Knipskasper: mach ich nicht, freu mich lieber auf das, was zufällig kommt usw... Und genauso wurde das dann zufällig umgesetzt. Es taugt halt net. Müll. Löschen.
malo
Dees is faj niad schäj, sua koa dees niad waajder gäj!
Hallo Fangemeinde Wolfgang wollte einen Tipp geben, einen Tipp der mir schon lange am Herzen lag. Anstatt über den Inhalt seiner Zeilen nachzudenken wird, wie so oft, gemeckert. Mich nerven Beiträge von einigen beratungsresistenten Forummitgliedern. Muß es sein, dass eine ganze Fotoserie eingestellt wird, welche das gleiche Motiv fünf mal hintereinander darstellt. Teilweise ist noch nicht einmal der Zug zu sehen. Die Kunst der Fotografie besteht im aussortieren, besonders bei Digitalaufnahmen. In's Forum gehört keine Fotoserie vom gleichen Zug am gleichen Motiv! Eine Aufnahme genügt. Es ist natürlich auch weiterhin erwünscht, dass auch Bilder von besonderen Zufallsaufnahmen im Forum gezeigt werden, auch wenn diese nicht der strengen Kritik einiger Mitglieder standhalten. Sehr schön finde ich, wenn Stimmungen am Rande eingefangen werden, egal ob mit oder ohne Zug. Auch ich betreibe dieses Hobby seit 35 Jahren. Meine Anfangsbilder sahen teilweise genauso schlimm aus. Wir hatten das große Glück, dass ein bekannter Plauener Eisenbahnfotograf uns in der Anfangszeit wertvolle Tipps gegeben hatte. Danke nochmals an Wolfgang, Markus und Philipp für Eure Ausführungen. Wir wollen doch alle die Qualität im Forum verbessern und uns nicht gegenseitig zerfleischen.