das Hochwasser im oberen Vogtland ist gut vier Wochen her. Betroffen hiervon auch die Bahnstrecke PE, zwischen Oelsnitz und Adorf. Bis letzte Woche waren lediglich Markierungen am Gleis, an den betroffenen unterspülten Bahndammbereichen, erkennbar. Ansonsten völlige Ruhe und von Instandsetzungen nichts zu erkennen. Die Schäden sind sicher durch die Nähe der Elsterbögen zum Bahnkörper entstanden und befinden im Bereich Esig Adorf, unterhalb vom Po 21 und am km 24.1, verschlammtes Gleisbett. Hier hat es den Schlamm auf rund 200 m von den Feldern in den Graben am Bahndamm und über den Gleiskörper gespült. Siehe folgendes Bild:
Die Arbeiten an der Bundesstraße 92 sind da wesentlich weiter fortgeschritten und bis auf die unterspülte Brücke in Rebersreuth, ist die Fahrbahn wieder hergestellt.
Mit dem gestern eingetroffenen Arbeitszug in Oelsnitz, scheint zumindest etwas in Bewegung zu kommen.
Ist bekannt, wie lange die Instandsetzung bzw. Sperrung der Strecke dauern soll?
Hoffendlich ist der Schaden bis 27.10.2018 behoben denn die Sonderfahrt Adorf Gera Adorf sollte den Wasserschaden nicht zum Opfer fallen . Bist du rein zufällig auch mit von der Patrie ? Ein "Verantwortlicher" vom Bw Adorf sollte schon dabei sein Ist nur schade ,das zur gleichen Zeit die Fahrt nach Karlsbad ansteht. Grüssle Gerhard
Zitat von Bw Adorf im Beitrag #3Irgendwie hats die DB Netz nicht allzu eilig.
Ohne es jetzt zu wissen, kann ich mir aber gut vorstellen, daß es zur Zeit keine Gleisbaufirma gibt, die mit freien Kapazitäten Gewehr bei Fuß steht und auf eingehende Aufträge wartet. Die Alternative wäre, solche Firmen von anderen laufenden oder geplanten Vorhaben abzuziehen. Da wird es sicherlich Prioritäten geben. Und bei aller Liebe, Adorf ist eben nicht Rastatt.
Wie schleppend das ganze von statten geht, unglaublich! Fährt ja auch nur die "Vogtlandbahn"! Wenn man sieht, dass die Befahrbarkeit der Straße, inkl. Wiederherstellung unterspülter Brückenwiderlager, innerhalb von 2 Monaten erfolgt ist, da wird der Strecke seitens der Bahn kein großes Interesse beigemessen. Geht ja auch im Schienenersatzverkehr.
Zitat von Bw Adorf im Beitrag #7Wie schleppend das ganze von statten geht, unglaublich! Fährt ja auch nur die "Vogtlandbahn"!
Was hat das mit der Vogtlandbahn zu tun? Auf der Strecke Borsdorf - Coswig ist 2002 noch DB Regio gefahren. Dennoch hat es nach dem damaligen Hochwasser fast zwei Jahre gedauert, bis zwischen Großbothen und Nossen wieder Züge gefahren sind. Ist nun mal so, daß weder die eine noch die andere Strecke von existenzieller Wichtigkeit ist. Ob uns das passt oder nicht.
da ich gestern mal nicht der Fahrer war konnte ich von der B92 aus erkennen, das ab der Durchfahrt nach Leubeta rechts nach Adorf eine Baustrasse gebaut wurde. Im Bereich kurz vor der ehemaligen Strecke nach Roßbach wurde ein Stück Bahndam gerodet.
Hallo, gestern mit dem Rad am gesperrtem Gleis DOV-DAD, kurz vor dem Einfahrvorsignal,
es handelt sich um ein ca. 30 m Abschnitt, welcher bis an das Gleis weggespült wurde.
Das Wasser kam vom gegenüberliegenden Waldstück mit so einer Stärke, das der Bahndamm absackte.
Die betreffende Stelle befindet sich ca.10-15 m vor dem Einfahrvorsignal des Bahnhof Adorf/V.
Gruß Trailer
Trailer
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Zitat von Bw Adorf im Beitrag #7Wie schleppend das ganze von statten geht, unglaublich!
... hat es nach dem damaligen Hochwasser fast zwei Jahre gedauert, bis zwischen Großbothen und Nossen wieder Züge gefahren sind. Ist nun mal so, daß weder die eine noch die andere Strecke von existenzieller Wichtigkeit ist. Ob uns das passt oder nicht
Die Rheintalstrecke bei Rastatt jedoch ist definitiv von existenzieller Wichtigkeit. So wirklich gut lief es dort allerdings auch nicht, zumal da gar keine Naturgewalten im Spiel waren, sondern eher Pfusch am Bau und mangelnde Kompetenz. Die Schweizer Presse reagierte entsprechend hämisch:
Wenn man sich verschiedene geplante Baustellen in ganz Deutschland so anschaut, fragt man sich, ob hier überhaupt noch an einem gemeinsam funktionierenden Netz gearbeitet wird. Hier ist etwas außer planmäßiges eingetreten und zu dieser Jahreszeit haben Baustellen Hochkonjunktur, da bleibt eben das ein oder andere auf der "Strecke".
Nur ein Einblick:
Seit zwei Monaten ist die Elbquerung bei Wittenberge gesperrt, wird auch noch andauern. Grund ist deren Instandsetzung. Parallel wurde zwischen Bad Kleinen und Hagenow gebaut, nun noch von Lüneburg bis Bienenbüttel eingleisig. Folgen sind unter anderem der Holzverkehr Borstel-Lübeck über Berlin mit Kopf in Maschen oder eben über Hannover-Verden. Borstel-Rostock ebenso über Berlin...
Hier werden Knoten wissentlich mit Schleifen und Doppelknoten verstärkt und alle wundern sich, dass es überall hängt. Und wenn man dann noch sieht, wie manch Baustelle mit einer 10h-Schicht geführt wird auf Hauptstrecken bei Vollsperrung, braucht man sich nicht wundern, was in Bedarfsfällen Priorität hat bzw was überhaupt noch funktioniert...
Gruß Martin
Wenn bereits der Ansatz falsch ist, so führt strenge Logik unweigerlich zum falschen Ergebnis. Nur Unlogik gibt Dir jetzt noch die Chance, wenigstens zufällig richtig zu liegen.
Habe am Wochenende mal aus dem "von Rossbach einfahrenden Zug" ein Bild von der Baustelle vor Adorf gemacht. Der Hang ist schon terassenartig abgebaggert und das eine Gleis scheint zu fehlen. Grüße Jan
einleitend zur Thematik der Link zu dem in der FP von heute abgedruckten Artikel zum Umfang der Arbeiten, FP 21.8.18 PE
Wie die Formulierung seitens Herr Müller vom VVV zum Tag der Vogtländer am 8.9.18 ... "Für diesen Tag wird die Bahnstrecke außer der Reihe fit gemacht" ... zu verstehen ist, erschließt sich nicht ganz. Trifft dies auch für den "Elstertalexpress" zu?
Hier mal ein paar Bilder vom besagten Streckenteil. Entstanden auf einer Radtour am WE.
instand gesetzter und nachgeschotterter Böschungsbereich am VSig Oelsnitz
"Fahrzeugausstellung am Po Dreihöf"
[[File:Po Dreihöf_web.JPG|none|1000px|1000px]]
Das verschlammte Gleisbett am Kilometer 24.1 wurde behoben, durch Einsatz Bettungsreinigungszug.
Baustraße zum anscheinend ausgespülten Böschungsfuß am km 25.4
Wie weit die Schadstelle beseitigt wurde, war nicht einsehbar.
Und noch ein paar Bilder vom Stand der Arbeiten am Vsig von Adorf, wo sicherlich die umfangreichsten Schäden entstanden.
fehlendes Richtungsgleis Plauen-Eger
und Blickrichtung zum nächsten Po-Haus Richtung Adorf
Bw Adorf
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Vielleicht fährt der Dampfsonderzug am 27.10 .18 nach Gössnitz und Gera auch noch nicht über die unvollendete Strecke ? Hätte man den immensen Verkehr auf der PE nicht auch derweil auf einem Gleis bewältigen können.? Bin auf eure Antworten gespannt .... Aus der Ferne nicht so gut zu beurteilen vom Kramerladen Gerhard.
Die Aufnahmen zeigen das Arbeitspensum einer Sperrpause von 103 Stunden. Es lohnt sich, das mal in Ruhe bis zum Schluß anzusehen, nur so als Vergleich. Gearbeitet wurde hier durchgehend in drei Schichten. Bei der gezeigten Strecke handelt es sich um eine Stichstrecke zu einem Ferienort. Bis zu 50% der Gäste reisen dorthin mit der Bahn an. Die RhB ist sowohl für die Infrastruktur als auch für den Bahnbetrieb zuständig. Und ja, man muß es sich halt leisten können (und wollen) ...
Aktuelles zur Strecke PE, heute in der FP, siehe hier FP vom 30.8.18
Somit könnte der Elstertalexpress an allen drei Fahrtagen verkehren! Bei dem genannten Punkt nördlich von Rebersreuth (Schadensstelle, Elster, Wirtschaftsweg) könnte es um den Punkt am km 25,4 handeln (Streckengleis Adorf - Oelsnitz).