ein Sammler von historischen Eisenbahndokumenten hat kürzlich Bilder aus dem Jahre 1967 erstanden. Darunter sind zwei Bilder die mit Adorf beschriftet sind. Dort abgelichtet wurden 58 1933 und 58 423, sowie 94 2095 und 94 2023. Es gibt jedoch Zweifel an der Örtlichkeit. Kann jemand Bestätigen, dass es sich hier wirklich um unser Adorf handelt, oder könnte es auch Aue sein?
Was mich etwas stutzig macht, wenn es Adorf sein sollte, ist dieser hohe Beleuchtungsgittermast. Ältere Adorfer Eisenbahner könnten hierzu sicherlich was sagen. Die Maschinen müssten somit im Güterbahnhof abgestellt gewesen sein. Aber ist hier 1967 für abgestellte G12 in Adorf nicht schon etwas spät?! Der Schornstein im Hintergrund könnte zum ehem. Halbmondteppichwerk gehören?! Auf alten Aufnahmen ist zumindest ein entsprechedner Schlott in der Richtung, hinter dem Güterbahnhof, vorhanden. Das über der 1933 sichtbare Gebäudeteil könnte ein Aufzugantriebsraum sein, welche auf alten Aufnahmen des Teppichwerkes durchaus auszumachen ist. Das Gebäude zwischen 94er und G12 könnte zur Emil-Claviez-Siedlung gehören. Müsste man mal vor Ort anhand der vorh. Gebäude überprüfen., sofern noch so vorh. und nicht umgebaut wurde.
Aue kann ich im Gegensatz zu Adorf eher ausschließen. Dafür ist der Hintergrund zu flach. Vielleicht helfen der Schornstein und die Gebäude des zweiten Bildes noch bei der Lokalisierung.
was auf jeden Fall für Adorf spricht ist die Lage der Siedlungshäuser da sie tiefer stehen als der Bahnkörper und der Schornstein würde auch passen den der von da Halbmond hatte auch mehere von diesen Ringen im oberen Bereich. LG Frank
Gauf, das ist Adorf. Die Maschinen sind auf dem Güterbahnhof abgestellt, ungefähr gegenüber der jetzigen Einsatzstelle der Vogtlandbahn (Eisenbahnersprache: Bw Mitte). Im Hintergrund ist die tieferliegende Siedlung sowie der Schornstein der Teppichwerke zu sehen. Sehr schöne Zeitdokumente - freu ... Grüße aus Zwigge
hier noch zwei Bilder vom aktuellen Zustand. Das Gitter / den Zaun im Bild 2 gibt es immer noch, sogar fast in Original-Farbgebung ;). Sollte ungefähr so die Sichtweise sein:
Und noch eine Gesamtübersicht, die Claviez-Siedlung, das Doppelhaus (sollte neben der heutigen Tankstelle sein, wo das China-Restaurant drin ist), im Hintergrund der Hummelberg (heute bebauter als 1967) und die heutigen GEWA-Werkhallen, ohne Schornstein:
Das hoch stehende Lichtsperrsignal ist übrigens das Zielsignal für Einfahrten aus Zwotental nach Gleis 2.
Lang lang ists her ,bei der Betrachtung dieser zwei Bilder werden doch ein paar Erinnerungen wach ,und vielleicht kann sich der Eine oder Andere noch an diese Loktypen erinnern..Von den sächsischen 94 ern waren immer mindest 4 am Plob im Rangierdienst eingespannt. Als im Krieg noch die schweren Fern (D) züge nach Hof fuhren wurden sie von diesen Teckeln mit grossen Pfeiffen zum anfahren gepfiffen und bis zum Essigsteig hinten mit massigen Getöse angeschoben Wenn jetzt vorn 2 19 er am Zug waren fuhr dort dieser dem Schieber einfach davon und es war Zeit für diese umzukehren und über das Stellwerk 5 nur ein Schuppen zum erneuern der Vorräte an die Drehscheibe und Kohlebunker zu Fahren . Die 58 er elebten wir in Chrieschwitz und an der Taler wie sie mit schweren Kohlezügen bergwärts stampften und an unserem Zeltplatz vorbei auf der ebenen Trasse hörbar erleichtert wieder das Tempo anzogen,war doch der Anstieg von Bf Pirk bis zur Talsperre eine ganz schöne Herausforderung .Auf dem Bild ist vermutlich noch eine Menge Kohle auf den Tendern vorhanden ,so muss das Ende der zwei ziehmlich plötzlich gekommen sein Einer dieser Muffeltöpfe war letztes Jahr noch um Nördlingen zum Zuckerrübentransport eingesetzt ,es war ein Genuss den sanften 6takter noch einmal zu hören Der Kramerladen freut sich immer wieder mal ein so altes Gefährt zu sichten auch wenn er manchmal weit fahren muss Grüsse aus Hersbruck
Gauf, nein - der Schornstein der Teppichwerke ist schon lange weg. Die heutige Sprengung fand auf dem ehemaligen Viola-Gelände statt - der ehemaligen Gärtnerischen Produktionsgenossenschaft.