Glück Auf, das Thema lässt mir keine Ruhe. Ich werfe mal `ne neue Vermutung in die Runde... Es könnte sich um einen Zug handeln, der soeben das Viadukt von Muldenhütten in Richtung Freiberg befahren hat. Die freie Fläche in Blickrichtung Tal passt von der Geologie recht gut und ist mittlerweile bewaldet. Ob das Bahnwärterhaus noch steht, kann ich spontan nicht bestimmen. Die Gebäude im Hintergrund lassen sich vage mit GoogleEarth identifizieren während sich der Horizont durch Haldenaufschüttungen verändert hat. Ich hoffe wir knacken die Nuss recht bald, viele meiner Eisenbahnerkolleginnen und - kollegen arbeiten auch daran, wofür ich mich hiermit herzlich bedanke. Beste Grüße aus Zwicke
Ich weiß nicht lokpaul...aber überzeugt mich nicht wirklich...zu flach für das Viadukt und dessen Grundsohle...und im Hintergrund müsste Hilbersdorf sein, ist's aber nicht.
Hallo und schönen Abend, erst einmal recht herzlichen Dank für das Interesse an der Aufklärung. Ich hoffe wir geben hier nicht auf. Auch wenn ich mir gerne die PE wünschen täte, es bleibt halt schwierig. Heute kam ich so nebenbei auf die Einfahrt Plauen ober Bf nach der Syratalbrücke. Der Hang links könnte selmals noch bewaldet gewesen sein. Die Kurve stimmt, aber das Syratal?? Anbei mal die Rückseite von dem Foto. Vielleicht kann jemand das Altdeutsch übersetzen. Es gibt eben keinerlei Hinweis auf den Fotografen. Wenn der damals gewusst hätte, was gute 100 Jahre später für Rätselraten ausgebrochen ist. Ich wünsche ein schönes Wochenende und verbleibe mit Gruß Wolfgang.
leider komme ich auch nicht drauf. An der oberen PE hab ich zu wenig Streckenkenntnis. Muldenhütten würde ich eher ausschließen, da müsste hinten schon der Viadukt in der Gerade erkennbar sein. Aber hier ist's noch kurvig, und Geländer sieht man auch nicht. RC-Linie irgendwo bei Waldheim? Auch eher nicht...
Auch aus dem Text geht nix hervor. Auf jeden Fall wurde die Karte im Plauener Umkreis bzw im Vogtlandkreis verfasst.
Wer des Sütterlin nicht mächtig ist, hier die kalligrafische Übersetzung
"Adr. Parkstr. 9 (Anm. linker Rand, 180° gedreht)
Plauen, d. 12.3.1914 (Anm. Stempel 13.3.14)
Liebe Schwester u. Schwägerin!
Zu deinem Geburtstage senden wir dir die besten Glück- wünsche. Wie geht es Euch? Bei uns ging die Arbeit recht faul. Es hat jeder unter der schweren Zeit zu leiden. Ich war in Eibenstock. Karl sagte mir das Gottlob dort war. Fritz hat sich auch recht schnell und unverhofft verändert. Schreibt nur bald einmal. Wir erfahren gar nichts aus seiner Ge- gend. Kuners schreiben nämlich auch nicht. Unser Hannchen wird nun 10 Monate alt. Somit ist alles munter. Es grüßt herzlich Wilhelm und Jettel."
ich kann wenig zum Bild weiter beitragen, möchte mich aber gerne an einer "Übersetzung" versuchen.
Anschrift Marie Blei Bennewitz b. Wurzen
"Liebe Schwester u. Schwägerin. Zu Deinem Geburtstage senden wir Dir die besten Glückwünsche. Wie geht es Euch? Bei uns ging die Arbeit recht ???faul??? Es hat jeder unter der schlechten Zeit zu leiden. Ich war in ???Eibenstock??? Karl sagte mir, daß Gottlob dort war. Fritz hat sich auch recht schnell und unverhofft ???verändert???.Schreibt nur bald einmal. Wir erfahren gar nichts aus Eurer Gegend. ?????? schreiben nämlich auch nicht. Unser Hannchen wird nun 10 Monate. Soweit ist alles munter. Es grüßt Euch herzlich Wilhelm und ?????"
na, Mirko war wohl 'nen Tick schneller😁 Ich nehme das "Euch"in der letzten Zeile zurück (reininterpretiert...), bleibe aber bei "Gegend" statt "Jugend"
LH-Linie km 84,7 ehem. Bk Schönbach. Zug kommt aus Richtung Neumark kurz vorm Brechpunkt. Heute dort, wo ca die Brücke B173 drüber führt. Ortschaft im Hintergrund sollte Reuth sein. Kurzes Bildchen dazu von GoogleMaps...auch der markante Bogen der Straße passt dazu...Angenommen wenn...Warum fehlt gen Neumark das Bk-Signal? Weil es sicherlich am Bk Linde (km 87,08 LH, heute unterhalb OBI) ebenfalls am Berg lag. Wie gesagt, der Brechpunkt liegt zwischen beiden Bk. Und die Lok im Foto fährt bergwärts...
Nebenbei bemerkt: Zu dieser Zeit waren regionale Motive sehr beliebt. Wenige hätten in PL ne Karte mit Motiv aus der Region DD oder L verschickt...waren sie doch meist ein bildlicher Gruß der Heimat!
Tante Edit hat mal verglichen...
das "markante Gebäude"
(damals als BÜ oder Unterführung?)
Ort Schönbach
Kurve im Ort Reuth
Jetzt alles noch mal im Bildausschnitt Original... Mit Linie markiert der Ort Schönbach, man erkennt einen Schornstein eines Betriebes)
Ich hab zwar keine Ahnung wo es sein könnte, hab mir aber auch mal paar Gedanken gemacht.
-- Der Vegetation nach ist das Foto etwa November bis März entstanden. -- Schatten etwa durchschnittlich, lang nicht besonders lang, könnte also etwa 10 bis 14 Uhr gemacht sein -- Sonnen steht auf dem Foto etwa auf 10 bis 11 Uhr, Zug müsste also im Moment ostwärts bis nordostwärts fahren
Wer Lust hat kann ja mal Suncalc bemühen und die Bahnstrecke seiner Wahl nach in Frage kommenden Stellen abscannen.
Muldenhütten ist es denke ich nicht. Da dürfte zu dieser Jahreszeit aus dieser Richtung noch keine Sonne vorhanden sein. Kann mich natürlich ebenso irren wie einige vor mir.
Gruß
Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, ich kann nicht mehr die Augen schließen und meine heißen Tränen fließen.
Bei einer Echtfotopostkarte ist es fast unmöglich die Region herauszufinden . Der Einschnitt sieht aus als ob er zum Vordergrund zu noch tiefer wird und der Fotograf noch nicht auf dem höchsten Punkt stand . Er hatte damals schon ein sehr schönes Motivempfinden .
den Bk Linde würde ich ausschließen. Das Postenhaus dort lag nicht oben auf der Böschung, sondern stand auf eienr Ebende neben dem Gleis: Quelle: Eisenbahnstiftung Joachin Schmidt, Foto: Werner Hubert, 1936
Wir haben vorhin bei der Modellbahnausstellung Netzschkau mehrfach darüber diskutiert, und möchten doch noch einmal Grobau ins Spiel bringen. Dort passt die Kurve, an der Stelle gab es eine Blockstelle. Im Hintergrund Das Gebäude auf der Wiese könnte das sein, welches auch bei Malos Bild zu sehen ist. Der Fotograf könnte weiter hinten gestanden haben. Dagegen spricht natürlich zu einen der fehlende oder nicht sichtbare Überweg, der Wald links, der in alten Messtischblättern nicht verzeichnet ist, und man könnte meinen, im Hintergrund ist auf Wolfgangs Bild das Gelände höher.
zunächst ein allgemeine Bemerkung zu dieser Karte. Sie ist tatsächlich eine Sensation. Aufnahmen im Betrieb von der IX V sind aufgrund des lange beendeten Einsatzes sehr selten. Aber es ist erwiesen, dass es dieses Länderbahnlokomotiven im Vogtland einst gab. Ich denke in erster Linie an das Bild mit eben dieser Lok im Bahnhof Adorf, im Hintergrund thront die Möckelsburg. Ich glaube nicht, dass die Fotografie außerhalb Sachsens entstanden ist. Das Signal ist eindeutig zuzuordnen.
Vorhin gab es ein Treffen auf der Modellbahnausstellung Netzschkau. Auch Günther Wengorz zeigte ich den Beitrag mit dem interessanten Bild. Wir waren alle der Ansicht, dass es sich um Grobau handeln könnte. Von der natürlichen Geografie stimmen viele Details, aber es bleiben auch Fragezeichen. Der Hügel, nunmehr ohne Bäume, ist nicht so hoch. Die Schutzhütte vom Wärter müsste durch das etwas größere Gebäude später ersetzt worden sein. Das Wohnhaus rechts existiert nicht mehr. In Höhe der Blockstelle Grobau befand sich ein Bahnübergang, zu sehen ist es auf dem Ausschnitt der alten Messtischkarte im Beitrag von Philipp. Der bestand zum Zeitpunkt des Fotos nicht mehr. Daher ist es denkbar, dass die Brücke erst neu errichtet war. Denkbar ist es sogar, dass der Fotograf auf der Brücke stand. Im Grundstück am Gegenhang steht ein Pavillon, beides ist heute ebenfalls spurlos verschwunden. Die Lage des Signals stimmt hingegen mit dem ehemaligen Block Grobau recht exakt überein. Ich will mich keinesfalls in meiner Meinung festlegen, es spricht aber vieles für den Block Grobau.
Es ist ein Puzzelspiel bei dem Segmente nicht zueinander passen.
Gauf Moki, im Hintergrund sind einzelne Gebäude sichtbar, die sich aus dieser Perspektive für Grobau nicht zuordnen lassen, auch ist der Bogenradius zu eng. Nach dem sanften Hügel mit Scheune könnte sich ein Tal befinden, der Schornstein und die markante Villa deuten darauf hin. Fragen über Fragen... Beste Grüße von Paule
.........Grobau würde ich ausschließen. Der bewaldete Hintergrund fällt aus Wolfgangs Bild von links nach rechts leicht ab, ganz links sogar stärker. Bei Grobau isis grad umgedreht, das Gelände steigt von links nach rechts (wenn auch leicht) stetig an.
Guten Abend Freunde ,Was spricht für Grobau? 1.Die Strasse nach Mißlareuth ist verlegt.und nun mit Brücke und angelehnt an die Strassenflucht aus Richtung Westen. Erdarbeiten an der Böschung und Abriss des Gebäudes haben immer noch einen Höheunterschied von 4-5m übrig gelassen Auf Wolfgangs Bild ist das Wärterhaus etwa gleich höher am Hang gestanden. 2.Die Strasse oder damals der Weg nach Münchenreuth ist im Mittelgrund und dahinder der bewaldete Höhenrücken der genau zwischen Gutenfürst und Münchenreuth abfallend nach Westen zum Grenzkolonnenweg führt.und etwa identisch ist mit Wolfganangs.Bild. Auf Malo s Bild ist er nicht zu sehen,weil der Standort mindest 4 m tiefer ist als der auf Wolfgangs Bild.
Wie gesagt in 100 Jahren wird sich vieles verändert haben auch wurde im Grenzgebiet vieles "störende " ,abgebrochen vermutlich auch die Gebäude von Wolfgangs Bild da sie in der 500m Zone standen und die Bewohner umgesiedelt und auch enteignet wurden. .Man müsste alte grobauer Einwohner befragen vielleicht gelingt es einen vom Forum noch was rauszukriegen.
Aus meiner Sicht spricht im Momment mehr für Grobau als Raun an der PE. Grüsse aus Hersbruck der Kramerladen Gerhard
ich bin heute mal bei Google Maps die Strecke von Reichenbach nach Hof abgeflogen. Da ist mir eine stelle ins Auge gestochen welche es auf Wolfgangs Bild vielleicht sein könnte. Gesucht habe ich dieses Haus/Villa/ Schloß mit den Türmen welches sich im Hintergrund des Bildes befindet. Fündig bin ich bei Mehltheuer geworden. Die fotostelle liegt in etwa 600m-800m nach Mehltheuer bevor es in den Wald geht, der Zug fährt Richtung Hof. Das Bahnhäusel steht heut noch, sicher x mal umgebaut. Die "Villa" im Hintergrund könnte das heutige Gasthaus Friedenshort sein.
Der Schlüssel zum Weiterkommen in der Frage zur Strecke und Aufnahmepunkt könnte in der Tat das markante Gebäude hinter der aus einer Baumreihe oder weiterer Bebauung sichtbaren Landschaftskante sein. Nochmal aus Wolfgangs Bild größer herausgezogen: Die Stelle am ehem. Bk Linde scheidet nach heutigen Ortsbesuch für mein Dafürhalten aus. Die Topografie des jeweils seitlichen Bahndamms gibt diese Hanglage nicht her und das von Mirko genannte Wohnhaus im Hintergrund scheidet für mich vom Baustil her aus. Es wurde zwar oberhalb des EG aktuell neu aufgebaut oder auch einfach aufgestockt. Es stellt für mich trotzdem einen etwas anderen Stil dar. Das auf der Postkarte besitzt eher einen annähernd quadratischen Grundriss (eher sowas in Richtung villenartiges) mit einer zum Fotograf zeigenden Giebelseite und Satteldachform. Die linke Hausseite weist eine Giebelform mit einem Krüppelwalmdach aus. Die beiden verdeckten Gebäudeseiten sind sicherlich spiegelbildlich zu den beiden genannten ausgebildet - Symmetrie. Zentriert ist in der Mitte des Gebäudes ein turmartiger Aufbau erkennbar. Würde eher ein herrschaftliches Anwesen bzw. Fabrikantenvilla o.dgl. zuzuordnen. Bringt uns ggf. die Eingrenzung zu den Stationierungsdaten der möglichen Lok-BR IX V etwas weiter! Aber da müsste auch ein Fachmann zu den Stationierungsdaten befragt werden, wenn man mal von einem Aufnahmezeitpunkt des Bildes bis max. zu einem Jahr vor Versand als Karte zu Grunde legt, was denk ich realistisch erscheint. Ein weiterer Ansatz wäre die Herkunft der Karte (aus welchen Besitz, Sammlung, Haushaltauflösung .... sie stammt). Aber dies wird sich höchstwahrscheinlich nicht mehr zurückverfolgen lassen. Ein eindeutiges Eisenbahnbild, wie dieses, war bestimmt zu der Zeit als Postkarte auch nicht gerade so typisch.
Die Variante mit Grobau habe ich mir auch nochmal vorgenommen, siehe Kartenauszug mit ungefährer Angabe (markierte Vierecke) zum Fotostandpunkt, der Scheune! auf der Wiese und der möglichen Lage des vorgenannten Gebäudes: Auf dem Meßtischriss vom Philipp ist ungefähr an dieser Stelle noch ein Gebäude verzeichnet, welches auf der aktuellen Karte (ungefähre Lage am Hasenpöhl) anscheinend nicht mehr existent ist. Ein evtl. Abriss nach 1945, im Zuge von Umsiedeln aus dem grenznahen Raum, wäre auch noch denkbar. Um Grobau zu bestätigen oder auszuschließen, wäre eine Einsichtnahme in die Ortskronik oder der alten Bauakten im örtlichen Gemeindeamt (sofern archiviert) sicherlich einen Versuch wert. Wiederrum erscheint mir der Höhenzug auf dem Bild von Malo deutlich flacher, und dahinter nix, als auf dem historischen Bild von Wolfgang, was wiederrum nicht für Grobau spricht.
Also Ansätze gibt es noch genug für weitere Rechergen. Schönen Restsonntag allen und frohes Weiterermitteln.
Hallo Bw Adorf dein angegebener Fotostandort ist vermutlich zu weit richtung Plauen ,das Bahnwärterhaus steht auf Philipps Messtischblatt ,wenn es ein Wohnhaus ist unmittelbar an der Wegbiegung an deinem Standort geht das Gelände flach nach Westen weg. Gruss Gerhard
also zu Daniels These mit Mehltheuer muss ich sagen, das ist es gewiss nicht. Warum? Erstens ist nach der Ausfahrt Mehltheuer kein Einschnitt, zweitens fällt das Gleis mit etwa 10 Promille ab bis zum Bü bei Drochhaus. Ich glaube nicht, dass der Führer den Regler extra für den Fotografen öffnete.
Vielmehr halte ich die Tatsache mit dem Abriss des Hauses im Hintergrund für duchaus realistisch. Nun hab ich ein paar Bilder aus meinem Archiv geholt. Darauf ist zwar auch nicht mehr zu sehen wie bei Markus, aber vielleicht taucht auch irgend ein Detail mehr auf.
Am 19.6.1992 donnert die 01 1100 vom DB Museum mit einem Sonderzug am ehemaligen Bk Grobau vorbei. Zu jener Zeit stand das Gebäude vom Wärter noch aber ohne jegliche Funktion. Das Bild ist farblich ziemlich nachbearbeitet weil das Dia einen Farbstich hat. Aber man sieht gut das Gelände und deswegen hab ich es ausgewählt. Gut zu sehen ist auch die Kante am Hasenpöhl.
Solche Bilder bleiben bei mir im Normalfall im Magazin. Ausgerechnet die mintgrünen Halberstädter hängte man an die "Rallyelok". Wolfgang nannte die Hallenser 18 201 oft so und wir amüsierten uns dabei. Das Foto entstand am 2.7.1994 der Zug hieß Dsts 19633, keine Ahnung hab ich heute wer ihn damals bestellt hat und woher er kam. Leider versperren die Bäume etwas die Sicht auf den Hintergrund. Das Wärtergebäude stand aber noch zu jener Zeit.
Auch eine "Rallyelok", aber sie stammt aus Baden und ist etwas älter. Immerhin hat die badische 18 316 auch Treibräder von 2,10 m Durchmesser und war damit ein echter Renner auf der Rheintalbahn. Am 17.5.1996 fährt sie durch Grobau, ich glaube Dresden war ihr Ziel an dem Tag. Ein Blick von Westen auf das Terrain. Wenn es wirklich bei dem historischen Bild um Grobau handelt, ist die historische Aufnahme vormittags entstanden. Die Chaussee nach Mißlareuth führte zwischen Lok und Wärterbude über die Schienen.
Gleicher Tag, gleicher Ort wie das Bild oben. Extra für die Ludmillafans noch diese Aufnahme als Zugabe. Auch die 232 321 hatte damals noch etliche Fahrstufen drin und jaulte entsprechend mit dem Tgag 42876, der leeren Milch von Verona nach Dresden Neustadt Gbf. Die Lok existiert heute noch als 233 321 und fährt derzeit von Nürnberg Rbf ausgehend. Warum ich das schreibe, die Dampfok IX V hatte auch den Regler geöffnet. Es steigt dort leicht an, wenn auch nicht viel. Der wahre Kulminationspunkt an der LH liegt mitten im Bf Reuth bei Plauen.
Hier ist die Blickrichtung genau umgekehrt. Der Zug mit ausgemusterten Fahrzeugen hatte Tuttlingen als Ziel, 232 091 vom Bw Reichenbach zog die Fuhre bis zum Ziel.
Zitat von Moki im Beitrag #46Ausgerechnet die mintgrünen Halberstädter hängte man an die "Rallyelok". Wolfgang nannte die Hallenser 18 201 oft so und wir amüsierten uns dabei. Das Foto entstand am 2.7.1994 der Zug hieß Dsts 19633, keine Ahnung hab ich heute wer ihn damals bestellt hat und woher er kam.
Das dürfte die Rückreise eines Sonderzuges im Rahmen der Festwoche "125 Jahre RAW Chemnitz" gewesen sein. Der Zug startete morgens in Chemnitz Hbf auf Bahnsteig 16. Ziel der Fahrt weiß ich aber gerade nicht mehr, vermutlich Neuenmarkt-Wirsberg?
Hallo Moki ,Danke für deine Bilder ,Bild 2 bestärkt mich in meiner Annahme ,das das alte Foto Grobau sein muss. wenn auch der Radius des Bogens etwas weiter zu sein scheint.Wenn man bei Googl earth die Bodenansicht drückt und diese um 180 Grad also süd mit nord austauscht hat man im Süden einen fast identischen Höhenzug wie im alten Foto,es ist sogar der Bogen des Weges nach Münchenreuth sichtbar .In deinem Bild 2 ist leider ein Baum ,der die Sicht in diese Richtung versperrt . Aber irren ist menschlich ,auch der Kramerladen kann es und so müssen wir weiter Infos sammeln, das Interresse an unserem Forum wiederspiegelt die hohe Zahl des anklickens. Gruss Gerhard
tue mich weiterhin schwer mit Grobau. Moki's Aufnahmen sind sicherlich von der Brücke aus entstanden. Der Böschung is nicht viel höher, vielleicht ein maximal zwei Meter über der "Triebfahrzeugoberkannte".
Die sächs. IX HV ist sicherlich nicht ganz so "hoch" wie die 18 201 oder ne 232, aber mehr wie einen Meter "Höhenunterschied" dürfte es nicht gewesen sein. Auf Wolfgangs Bild sind es wenigstens fünf Meter, wohl noch mehr, Höhenunterschied bis Oberkante Schornstein der Lok. Heute liegen die Gleise tiefer durch die Absenkung fürn Fahrdraht.
Links im Bild unten ist ein Drahtzughalter (leicht schräg unterhalb des Stammes der kleinen Fichte) zu erkennen. Auch ist der Drahtzug zu erkennen (parallel zur linken Schiene). Darauf könnte man schließen das das Signal vorn weiter vorn aus (also Fahrtrichtung des Zuges) gezogen wurde und es auch sicherlich so war.